Mit einer feierlichen Veranstaltung hat in diesen Tagen die Grönenbergschule in Melle-Mitte ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Gäste aus Schule, Politik und Verwaltung sowie ehemalige Lehrkräfte und langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nahmen an der Jubiläumsfeierstunde teil. Die Feier stand ganz im Zeichen der langen Geschichte der Schule und ihrer Bedeutung für die Bildungslandschaft der Stadt sowie das Miteinander der Schulgemeinschaft.
„Zusammen sind wir stark“
Der Schulleiter Andreas Wegesin stellte in seiner Ansprache besonders das Motto der Schule „Zusammen sind wir stark“ in den Mittelpunkt. Zwar gebe es aus 150 Jahren Schulgeschichte unzählige Geschichten und Erinnerungen zu erzählen, dies würde jedoch den Rahmen der Veranstaltung sprengen. Stattdessen hob er hervor, wie sehr sich die Schule in den vergangenen Jahren zu einer starken Gemeinschaft entwickelt habe. Sein besonderer Dank galt dem gesamten Kollegium für dessen außergewöhnliches Engagement. Ebenso betonte er die wichtige Rolle der Schülerinnen und Schüler, der Elternschaft sowie des Schulträgers. Besonders bewegt zeigte sich der Schulleiter von einem Brief eines ehemaligen Schülers, der sich darin für die gute Begleitung durch seine Lehrerin bedankt habe. Solche Rückmeldungen seien etwas ganz Besonderes und zeigten, wie nachhaltig Schule wirken könne. „Zusammen sind wir stark“ sei nicht nur ein Motto, sondern gelebter Alltag an der Grönenbergschule. Er zeigte sich stolz auf die Schule und die Zusammenarbeit aller Beteiligten und äußerte den Wunsch, diesen gemeinsamen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.
Stetige Entwicklung
Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Malina Kruse-Wiegand würdigte in ihrer Rede die besondere Bedeutung des Jubiläums. „150 Jahre Grönenbergschule bedeuten 150 Jahre Meller Geschichte und 150 Jahre „Gemeinsam sind wir stark“, betonte sie. Das Jubiläum sei Anlass, mit Stolz, Dankbarkeit und auch mit Ehrfurcht auf eine Schule zu blicken, die Generationen von Kindern geprägt habe. Vieles habe sich im Laufe der Jahrzehnte verändert – genau dieser Wandel mache Schule jedoch aus. Schule entwickle sich stetig weiter, ebenso wie die Gesellschaft selbst. Die Grönenbergschule stehe seit vielen Jahren für Vielfalt, Respekt und Gemeinschaft. Die stellvertretende Bürgermeisterin dankte allen, die die Schule in den vergangenen 150 Jahren geprägt und gestaltet haben. Gemeinsam hätten sie dazu beigetragen, dass die Schule heute ein moderner und zugleich traditionsreicher Lernort mitten in der Stadt sei. Weitere Grußworte richteten die Leiterin des Amtes für Familie, Bildung und Sport, Mareike Mons, der stellvertretende Leiter des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Osnabrück, Frank Andreas, die Vorsitzende des Schulelternrates Caroline Eurlings sowie der Ortsbürgermeister Uwe Plaß an die Gäste. Für den musikalischen Rahmen sorgten Schülerinnen und Schüler mit dem „Grönenbergsong“ sowie dem „Freude-Lied“, sowie Monika Weigelt und Ralf Pohlschmidt mit musikalischen Zwischenstücken auf der Geige und der Gitarre. Sie verliehen damit der Feier eine besondere Atmosphäre.
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