Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers fordert große Wohnungsunternehmen dazu auf, einen freiwilligen Fonds zur Finanzierung von Verfahrenskosten für Mieter in Fällen überhöhter Mieten einzurichten. Ein solcher Nothilfe-Fonds solle Mieter in besonders krassen Fällen von Mietrechtsverstößen unterstützen und zur Entspannung der aufgeheizten Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt beitragen.
Evers fordert freiwilligen Nothilfe-Fonds
Stefan Evers, Berliner CDU-Spitzenkandidat, will große Wohnungsunternehmen dazu bewegen, einen Fonds für die Verfahrenskosten von Mietern gegen überhöhte Mieten zu finanzieren. Das berichtet der „Tagesspiegel“.
„Ich fände einen solchen freiwilligen Nothilfe-Fonds ein starkes Signal. Es würde nicht jedes Problem lösen, aber es könnte helfen, die aufgeheizte Stimmung zu entspannen“, sagte Evers dem Blatt. Wohnungsunternehmen sollten auf diese Weise Mieter unterstützen, wenn es um Verfahrenskosten in besonders krassen Fällen von Mietrechtsverstößen gehe.
Signal gegen „schwarze Schafe“ am Wohnungsmarkt
Evers betonte laut „Tagesspiegel“, seriöse Vermieter hätten ein großes Interesse daran, dass „schwarzen Schafen das Handwerk gelegt“ werde.
CDU-Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl
In Berlin wird am 20. September das Abgeordnetenhaus neu gewählt. Nachdem sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner von der CDU-Spitzenkandidatur zurückgezogen hat, führt kurzfristig der aktuelle Finanzsenator und neue kommissarische Landesvorsitzende Stefan Evers die Partei in den Wahlkampf.
