Die Umrüstung der Bundeswehrfahrzeuge auf digitalen Funk kommt deutlich langsamer voran als geplant. Nach Informationen aus der Bundeswehr sind von 16.000 Fahrzeugen bislang nicht einmal 1.000 umgerüstet, obwohl der Plan für das laufende Jahr bereits deutlich abgespeckt wurde. Das Rüstungsprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO) gilt in der Truppe als „kriegsentscheidend“ und soll mindestens 20 Milliarden Euro kosten, berichtet die „Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe.
Große Verzögerungen bei digitalem Funk
Eines der wichtigsten Rüstungsprojekte der Bundeswehr, die Umrüstung auf den digitalen Funk, steht weiter vor großen Problemen. In insgesamt 16.000 Fahrzeugen, vom Kampfpanzer bis zum VW Bulli, sollen neue Funksysteme eingebaut werden, doch derzeit sind nicht einmal 1.000 Umrüstungen geschafft, berichtet die „Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe.
Abstand zu bereits reduzierten Jahreszielen
Man liege eine dreistellige Zahl hinter dem bereits deutlich abgespeckten Plan für das laufende Jahr, heißt es unter Berufung auf Informationen aus der Bundeswehr. Mehrere Quellen bestätigten dies der Zeitung.
Kosten und Bedeutung des Projekts
Das Rüstungsprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO) soll mindestens 20 Milliarden Euro kosten und gilt bei der Truppe als „kriegsentscheidend“.
