Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, verurteilt das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung als Verharmlosung der Diktatur. Die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Für Opfer des Systems sei ein solcher Umgang mit der Geschichte unerträglich.
Kritik an AfD-Veranstaltung
Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Sie spreche sich stets gegen eine Verharmlosung der DDR aus, und das Singen der Hymne gehöre für sie dazu, sagte Zupke der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Symbolkraft der DDR-Hymne
Zupke hob laut „Rheinischer Post“ hervor, die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der eine Diktatur gewesen sei, ein Unrechtsstaat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte. Es sei ein Staat gewesen, in dem fundamentale Menschenrechte tagtäglich verletzt worden seien.
Belastung für Opfer der SED-Diktatur
„Für die Menschen, die zu Opfern des Systems wurden, ist eine solche Geschichtsvergessenheit unerträglich, keine Satire“, so Zupke gegenüber der „Rheinischen Post“.
