EVP-Chef Manfred Weber (CSU) dringt auf eine eindeutige Beitrittsperspektive der Ukraine zur Europäischen Union und bekräftigt die Vollmitgliedschaft als politisches Ziel. In der aktuellen Debatte über den künftigen Status des Landes in der EU widerspricht er Überlegungen zu einem lediglich assoziierten Status und betont den langfristigen Nutzen einer ukrainischen Mitgliedschaft. Die Menschen in der Ukraine kämpften für ein Leben nach europäischen Maßstäben, so Weber im Podcast "Berlin Playbook" von "Politico".
Weber fordert klare Zusage für Vollmitgliedschaft
Manfred Weber
Hintergrund seiner Äußerungen ist die Debatte über den künftigen Status der Ukraine in der Europäischen Union. Bundeskanzler Friedrich MerzWolodymyr Selenskyj
Streit um Status: Assoziierung oder Vollmitgliedschaft
Weber entgegnete nun, dass die Vollmitgliedschaft das politische Ziel bleiben müsse. „Die Menschen in der Ukraine kämpfen dafür, dass sie so leben dürfen wie wir“, sagte er im „Berlin Playbook“-Podcast von „Politico“. Entscheidend sei aus seiner Sicht die Frage, wie der Weg zur Vollmitgliedschaft ausgestaltet werde.
Die Debatte dürfe sich dabei nach Webers Worten nicht allein auf die Kosten eines Beitritts konzentrieren. „Die Ukraine ist nicht nur Belastung“, so Weber in „Berlin Playbook“ von „Politico“. Zwar koste es Geld, den ukrainischen Staat funktionsfähig zu halten. „Aber ich sage auch dazu, dass die Ukraine ein Asset sein wird, ein Vorteil für uns sein wird“, erklärte der EVP-Chef im Podcast „Berlin Playbook“ von „Politico“.
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