Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat angesichts zahlreicher internationaler Krisen die Bedeutung der Diplomatie betont. In einem Interview während seiner Reise nach Marokko sprach er über die Notwendigkeit diplomatischer Lösungen in aktuellen Konflikten und beschrieb zugleich sein erstes Jahr im Amt als anspruchsvoll, aber erfüllend.
„Wenn uns irgendetwas retten kann, dann ist es Diplomatie“
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in der RTL-Sendung „Nachtjournal Spezial“ die Rolle der Diplomatie in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen hervorgehoben. „Wenn uns irgendetwas retten kann, dann ist es Diplomatie“, sagte er der RTL-Sendung „Nachtjournal Spezial“ während seiner Reise nach Rabat in Marokko.
Mit Blick auf den Ukraine-Krieg und den Konflikt mit dem Iran betonte Wadephul laut „Nachtjournal Spezial“, dass über diplomatische Lösungen gesprochen werde. Auch andere Krisen wie im Sudan zeigten nach seinen Worten, dass Konflikte nicht militärisch gelöst werden könnten.
Mühsame Gespräche statt militärischer Lösungen
Wadephul verwies in der RTL-Sendung darauf, dass politische Konflikte nur durch Verhandlungen zu bewältigen seien. „Nur Gespräche, Einigungen, das Verständnis für den anderen.“ Diplomatie sei dabei oft mühsam, sagte der Minister im „Nachtjournal Spezial“. „Das ist immer wieder auch wie bei Sisyphus das Heraufrollen des Steines.“
Bilanz des ersten Amtsjahres
In dem Interview mit „Nachtjournal Spezial“ zog der CDU-Politiker eine Zwischenbilanz seines ersten Jahres als Außenminister. Wadephul beschrieb sein erstes Amtsjahr als fordernd, aber erfüllend. Es sei etwas anstrengender als gedacht, aber auch spannend, sagte der CDU-Politiker. Nach eigenen Angaben habe er in diesem Jahr mehr als 120 Kollegen getroffen und rund 60 Länder besucht.
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