Der Dax hat am Montag nach einem freundlichen Start bis zum Mittag weiter deutlich im positiven Bereich notiert, ist jedoch wieder unter die Marke von 25.000 Punkten gefallen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.935 Punkten berechnet und lag damit 1,2 Prozent über dem Schlussstand vom Freitag.
Dax verliert Eröffnungsgewinne
Nach einem zunächst dynamischen Handelsauftakt hat der Dax am Montag im Verlauf des Vormittags an Schwung verloren. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei rund 24.935 Punkten und damit 1,2 Prozent über dem Niveau vom Freitagsschluss. Damit blieb der Leitindex zwar klar im Plus, unterschritt aber wieder die runde Marke von 25.000 Punkten. An der Spitze der Kursliste lagen MTU, Airbus und Heidelberg Materials, während Rheinmetall, die Commerzbank und die Deutsche Telekom zu den Schlusslichtern zählten.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, sprach von einer spürbaren Abschwächung der frühen Gewinne. „Der Dax kann seine Eröffnungsgewinne nicht halten und ist wieder unter die Marke von 25.000 Punkten gerutscht“, sagte Lipkow laut CMC Markets. Die Investoren nutzten zwar die geopolitische Entspannung, um sich in den Standardwerten einzukaufen, gingen jedoch vorsichtiger bei Papieren aus den bisherigen Trendsegmenten wie Halbleiter- und Rüstungsaktien vor.
Geopolitische Entspannung sorgt nur für „kurzes Verschnaufen“
Lipkow verwies insbesondere auf die Entwicklung im Zuge eines angekündigten Friedensabkommens. „Durch das angekündigte Friedensabkommen gewinnen die Anleger zunächst nur die Gelegenheit für ein kurzes Verschnaufen in den kommenden 60 Tagen“, so Lipkow weiter gegenüber CMC Markets. „In dieser Zeit sollen Irans Atomkraftambitionen verhandelt und dafür letztlich eine finale Lösung gefunden werden. Die Gefahr einer erneuten Eskalation ist also nicht vom Tisch, sondern lediglich etwas reduziert.“
Unsicherheit über Verhandlungsverlauf
Nach Einschätzung von Lipkow bleibt der weitere Verlauf der Gespräche entscheidend für das Marktumfeld. Es müsse sich zeigen, ob die Verhandlungspartner in den kommenden Wochen zu einer Lösung kommen und wie diese aussehen werde, hieß es von CMC Markets. Anleger orientierten sich daher vor allem an den Signalen aus den laufenden Verhandlungen und passten ihre Positionierungen entsprechend an.
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