US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben im Süden des Iran Raketenstellungen angegriffen. Das US-Zentralkommando sprach von „Selbstverteidigungsschlägen“, die dem Schutz eigener Truppen vor „Bedrohungen“ durch iranische Streitkräfte dienen sollten. Iranische Medien berichteten, bei dem Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus habe es mehrere Tote gegeben. US-Außenminister Marco Rubio hält trotz der Spannungen ein Abkommen mit dem Iran weiterhin für möglich.
US-Militär spricht von Selbstverteidigung
US-Streitkräfte haben am Montag im Süden des Iran Raketenstellungen angegriffen. Es habe sich um „Selbstverteidigungsschläge“ gehandelt, teilte das US-Zentralkommando mit. Demnach sollten Truppen vor „Bedrohungen“ durch iranische Streitkräfte geschützt werden.
Zu den Zielen gehörten den US-Angaben zufolge Raketenabschussrampen und iranische Boote, die versucht haben sollen, Minen zu verlegen. Das US-Zentralkommando verteidige die US-Streitkräfte weiterhin, übe dabei aber während des laufenden Waffenstillstands „Zurückhaltung“, hieß es.
Berichte über Tote im Bereich der Insel Larak
Iranische Medien meldeten unterdessen, dass es nach dem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben haben soll.
Rubio: Abkommen mit Iran noch möglich
US-Außenminister Marco Rubio erklärte dennoch, dass ein Abkommen mit dem Iran noch möglich sei. Er verwies auf entsprechende Gespräche in Katar. Es gebe dabei viele Diskussionen über den genauen Wortlaut des ersten Entwurfs für einen Deal, daher werde es noch „ein paar Tage dauern“, so Rubio.
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