Die US-Börsen haben am Mittwoch deutlich zugelegt, während sich die Lage im Nahen Osten und auf den Rohstoffmärkten weiter zuspitzte. Anleger zeigten sich erleichtert über die Verlängerung des Waffenstillstands im Iran, zugleich stiegen Öl- und Goldpreise deutlich an.
US-Aktienmärkte im Plus
Die US-Leitindizes haben den Handel am Mittwoch mit klaren Gewinnen beendet. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.490 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.138 Punkten 1,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.937 Punkten 1,7 Prozent im Plus.
Spannungen im Iran und Appell der IEA
Die Marktteilnehmer zeigten sich erleichtert über die Verlängerung des Waffenstillstands im Iran. Die Lage in der Straße von Hormus verschärfte sich derweil. Der Iran griff Berichten zufolge drei Frachtschiffe an. Je länger die Blockade der Meerenge andauert, desto größer dürften die Auswirkungen für die Konsumenten ausfallen. Die Internationale Energieagentur (IEA) ruft daher Regierungen zu „gezielten, kurzfristigen Maßnahmen auf, um den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Kauf oder das Leasing von Elektroautos, Wärmepumpen und modernen Elektroherden insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen zu fördern“ (IEA).
Währungen, Gold und Öl im Fokus
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1706 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8543 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.738 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,12 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 101,50 US-Dollar, das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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