In einer Sondersitzung der Unionsfraktion im Bundestag war neben der Wahl von Thorsten Frei (CDU) zum neuen Vorsitzenden offenbar auch der Anschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day ein zentrales Thema. Jens Spahn (CDU) fehlte, während Merz, Frei und Söder den Umgang mit ihm kritisiert haben sollen.
Frei mit hoher Zustimmung gewählt
Thorsten Frei erhielt bei seiner Wahl eine Zustimmungsrate von 91,9 Prozent. Damit lag er über den Werten von Jens Spahn, der bei seiner ersten Wahl vor einem Jahr 91,3 Prozent und bei der Wiederwahl im Mai nur noch 86,5 Prozent erreicht hatte.
Die Sitzung fand ausnahmsweise im Plenarsaal des Bundestags statt. Offenbar gab es viel Redebedarf: Eine ursprünglich für eine Stunde nach Beginn anberaumte Pressekonferenz wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.