Einen Monat nach dem Neustart der E-Auto-Förderung zieht Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) eine positive Bilanz. Nach seinen Angaben ist das Interesse an der neuen Förderung groß, insbesondere bei Käufern vollelektrischer Fahrzeuge. Von der Förderung profitieren demnach vor allem Haushalte mit niedrigeren Einkommen, für die die Unterstützung sozial gestaffelt ist.
Großes Interesse an vollelektrischen Fahrzeugen
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) bewertet den Neustart der Förderung für Elektroautos als Erfolg. Das Interesse sei groß, sagte der Minister dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). Neun von zehn Antragstellern wollten vollelektrische Autos fahren, die Anteile von Kauf und Leasing seien etwa gleich.
Mehr als die Hälfte der Antragsteller habe ein Haushaltseinkommen von maximal 45.000 Euro. „Die soziale Staffelung funktioniert also“, erklärte Schneider dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die Förderung sei so gestaltet, dass Menschen mit geringerem Einkommen mehr Unterstützung erhielten und von den langfristigen Kostenvorteilen beim Laden profitierten.
Soziale Staffelung und Einkommensgrenzen
Insgesamt steht eine Summe von 3 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Verfügung. Wer einen Antrag stellt, darf höchstens 80.000 Euro, mit zwei minderjährigen Kindern maximal 90.000 Euro Haushaltseinkommen pro Jahr haben.
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