US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage eine Einigung über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah vermittelt. Israel und die Hisbollah sollen demnach ihre Angriffe einstellen, während Israel auf die Entsendung weiterer Truppen nach Beirut verzichtet und bereits verlegte Einheiten zurückzieht.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, dass Israel zugestimmt habe, keine Truppen nach Beirut zu entsenden und bereits auf dem Weg befindliche Truppen zurückzuziehen. Im Gegenzug habe die Hisbollah zugesagt, alle Angriffe einzustellen. „Israel werde die Hisbollah nicht angreifen, und im Gegenzug werde die Hisbollah Israel nicht angreifen“, so Trump.
Signale der Gesprächsbereitschaft
Der Sprecher des libanesischen Parlaments, Nabih Berri, hatte einem Axios-Bericht zufolge zuvor die US-Regierung über die Bereitschaft der Hisbollah zu einem Waffenstillstand informiert und versichert, dass dieser umgesetzt werde, wie Axios berichtete. Zudem zitierte das US-Medium einen israelischen Beamten, der sagte, dass die Hisbollah zu einem vollständigen Waffenstillstand bereit sei, ohne von Israel den vollständigen Rückzug aus dem Libanon zu verlangen.
Iran stoppt Gespräche vorerst
Der Iran hatte am Montag laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim die Gespräche für eine Beendigung des Kriegs mit den USA und Israel vorerst gestoppt, weil die israelischen Angriffe auf Beirut gegen die Waffenstillstandsvereinbarungen verstießen, berichtete Tasnim. Trump teilte nun seinerseits mit, dass er keine derartige Information aus Teheran erhalten habe und die Gespräche „in raschem Tempo“ weiterliefen.
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