Polizei prüft illegales Rennen als Ursache für tödlichen Unfall auf der L124.
In der Nacht zu Sonntag sind auf der Östlichen Zubringerstraße (L124) in Köln-Gremberg zwei Männer bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Wie mehrere Medien berichten, stießen gegen 00:15 Uhr zwei Motorräder aus bisher ungeklärter Ursache zusammen. Dabei prallte eines der Fahrzeuge gegen ein Auto. Die beiden Männer auf einem der Motorräder erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen, während der Fahrer des zweiten Motorrads schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt, wie der Focus und t-online übereinstimmend melden.
Motorradunfall endet für zwei Männer tödlich
Nach Angaben der Tagesschau und des WDR schleuderte der Fahrer einer Honda von seiner Maschine und prallte gegen die rechte Leitplanke. Trotz intensivmedizinischer Maßnahmen verstarb er noch am Unfallort. Sein Beifahrer wurde ebenfalls abgeworfen und erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Fahrer einer Kawasaki zog sich schwere Verletzungen zu und wurde in eine Klinik eingeliefert. Die Polizei Köln korrigierte zunächst eine Falschmeldung, wonach es sich bei dem Kawasaki-Fahrer um eine Frau gehandelt habe – tatsächlich war es ein Mann, wie die Tagesschau und der WDR berichten.
Illegales Rennen als Unfallursache im Fokus
Die Ermittler prüfen derzeit den Verdacht auf ein illegales Rennen, wie der WDR und die Tagesschau übereinstimmend schreiben. Augenzeugen berichteten von hoher Geschwindigkeit der Motorräder, wie Focus und t-online ergänzen. Die L124 war nach dem Unfall vorübergehend gesperrt, ist inzwischen aber wieder für den Verkehr freigegeben. Die genauen Ursachen des Unfalls sind noch Gegenstand der Ermittlungen.