Der Rapper und Partyschlagersänger Tream hat mit seinem Album „Stammtischparolen“ die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts übernommen. Auf den weiteren Plätzen sorgen neben einer Vinyl-Wiederauflage auch mehrere Neueinsteiger für Bewegung in den Top 10. In den Single-Charts verliert ESC-Siegerin Dara Platz eins an Justin Bieber und Nicki Minaj, während Songs von Michael Jackson durch ein Biopic wieder nach oben klettern.
Tream führt Album-Charts an – mehrere Neuzugänge in den Top 10
An der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts steht aktuell Rapper und Partyschlagersänger Tream mit „Stammtischparolen“. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Auf Platz zwei folgt Rapper Ssio, der mit einer Vinyl-Wiederauflage seiner Debütplatte „BB.U.M.SS.N.“ erneut hoch in den Charts einsteigt. Die K-Pop-Boygroup BTS verbessert sich mit „Arirang“ von Rang fünf auf drei.
Vier weitere Neuzugänge schaffen es in die Top 10 der Alben. Die hessische Band OK Kid landet mit „Komm, wir bleiben stehen“ auf Platz fünf. Die norwegischen Symphonic-Metaller von Dimmu Borgir erreichen mit „Grand Serpent Rising“ Rang sechs. Die Rockband Blumfeld steigt mit „Für Immer (The Anthology Archives Vol. II)“ auf Platz neun ein, Singer-Songwriterin Maisie Peters mit „Florescence“ auf Platz zehn.
Verschiebungen in den Single-Charts
In den Single-Charts verliert die Siegerin des Eurovision Song Contests Dara die Spitzenposition bereits nach einer Woche. Justin Bieber und Nicki Minaj übernehmen mit „Beauty And A Beat“ wieder Platz eins. Daras Song „Bangaranga“ rangiert nun auf Position sechs.
Dank des Biopics „Michael“ kehren zwei Songs von Michael Jackson in die Top 10 der Singles zurück: „Billie Jean“ steht auf Platz vier, „Beat It“ auf Platz acht. Für den höchsten New Entry ist Olivia Rodrigo mit „The Cure“ verantwortlich, der Song steigt auf Platz acht ein.
Ermittlung der offiziellen deutschen Charts
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken nach Angaben der GfK 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.
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