Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse dringt auf eine konsequentere Durchsetzung des Jugendschutzes beim Verkauf von Rauch- und Nikotinprodukten. Bundesgeschäftsführer Jan Mücke kritisiert unzureichende Kontrollen und zu niedrige Bußgelder und fordert, den bestehenden gesetzlichen Rahmen stärker auszuschöpfen und zu erweitern.
Verband kritisiert mangelnde Kontrollen
Bundesgeschäftsführer Jan Mücke forderte in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv eine schärfere Kontrolle des Jugendschutzes bei der Abgabe von Rauchprodukten. „Ich glaube, es hängt sehr viel davon ab, wie der Staat seine Regeln durchsetzt“, sagte Mücke den Sendern RTL und ntv. „Und da sehen wir, dass viel zu wenige Menschen in den Überwachungsbehörden tätig sind.“
Mücke verwies auf die Situation in seinem Landkreis. Dort habe es in fünf Jahren lediglich zwei Verfahren wegen der Verletzung der Jugendschutzregelungen gegeben, zudem sei das Bußgeld zu gering.
Forderung nach höheren Bußgeldern
„Wir als Bundesverband der Tabakwirtschaft fordern, dass dieser Bußgeldrahmen sehr viel stärker ausgenutzt und auch erweitert wird“, so Mücke gegenüber RTL und ntv. „Es muss für diejenigen, die an Jugendliche Nikotinprodukte verkaufen, sehr, sehr teuer werden, das zu tun.“
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