Die SPD-Bundestagsfraktion erhöht den Druck auf die Union und fordert, die Wasserversorgung stärker in den Fokus zu rücken. Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der Rheinischen Post, in manchen Regionen gebe es bereits heute Nutzungskonflikte.
Ungewöhnliche Lösungen im Gespräch
Esra Limbacher, Fraktionsvize der SPD, sagte der Rheinischen Post: "In manchen Regionen haben wir bereits heute Nutzungskonflikte".
Limbacher regt an, bisher ungewöhnliche Ansätze zu prüfen. So nennt er Meerwasserentsalzung an den Küsten und den Transport von Wasser in besonders trockene Regionen. "mögen heute ungewöhnlich erscheinen". Angesichts der Entwicklung der kommenden Jahrzehnte sollte man sie trotzdem prüfen.
Zusätzlich gelte es, Wasser stärker zu speichern und die Grundwasserneubildung zu fördern.
Wenn Flüsse im Sommer immer weniger Wasser führen, werde sich zunehmend die Frage stellen, wie die Ressource zwischen Landwirtschaft, Industrie, Trinkwasserversorgung und Natur aufgeteilt wird. Esra Limbacher sagte der Rheinischen Post: "Die Verteilung von Wasser zwischen weiterhin wasserreichen zu trockenen Regionen wird eine zentrale Aufgabe werden".