Kurz vor der Vorlage der Empfehlungen der Rentenkommission der Bundesregierung am 23. Juni fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine dauerhafte Stärkung der gesetzlichen Rente. Die gesetzliche Rente müsse stabilisiert und das Vertrauen der Menschen in die Alterssicherung gesichert werden, heißt es aus dem Verband.
SoVD fordert stabiles Rentenniveau
Kurz bevor die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen zur Reform der Rentensysteme vorlegen soll, dringt der Sozialverband Deutschland auf eine Neuausrichtung der Rentenpolitik. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben): „Die anstehende Rentenreform muss vor allem ein Ziel verfolgen: die gesetzliche Rente dauerhaft zu stärken und das Vertrauen der Menschen in die Alterssicherung zu sichern“.
Engelmeier betonte laut Funke-Mediengruppe, es brauche „ein stabiles Rentenniveau, eine verlässliche Finanzierung und wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut“.
Kritik an längeren Lebensarbeitszeiten
Die SoVD-Chefin erklärte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe weiter, dass sich die Menschen darauf verlassen können müssten, „dass jahrzehntelange Arbeit zu einer auskömmlichen Rente führt“. Reformansätze, die einseitig auf längere Lebensarbeitszeiten setzen, lehne sie ab, sagte Engelmeier.
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