In Georgsmarienhütte beginnt der Aufbau einer neuen Sireneninfrastruktur. Insgesamt 15 neue Anlagen sollen künftig im Ernstfall vor Gefahren warnen – teils auf Gebäuden, teils auf mehr als 13 Meter hohen freistehenden Masten.
Neue Sirenen an 15 Standorten in Georgsmarienhütte
Der Landkreis Osnabrück plant gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen insgesamt 217 neue Sirenen. Bis voraussichtlich Mitte 2027 sollen die Anlagen installiert sein. In Georgsmarienhütte sind dafür nun die ersten Aufbauarbeiten gestartet.
Neue Sirenenmasten entstehen unter anderem an der Mittelheide in Holsten-Mündrup, an der Oberen Findelstätte in Alt-Georgsmarienhütte, an der Talstraße in Oesede sowie am Birkhahnweg, am Rosenplatz und am Sport- und Freizeitareal Rehlberg. Weitere Standorte sind unter anderem die Lübecker Straße, der Sportplatz am Kruseweg und die AWO-Kita am Brüggereschweg.
Warnsysteme auch an Gebäuden
An mehreren Gebäuden sind ebenfalls Warnsysteme vorgesehen, darunter an der Sophie-Scholl-Schule in Kloster Oesede, der Antoniusschule, der Dröperschule, dem Deutschen Milchkontor und dem AWIGO-Recyclinghof. Teilweise wurden die Anlagen dort bereits installiert.
Die neuen Sirenen sollen Warn-Apps sowie Radio- und Fernsehdurchsagen ergänzen und auch dann funktionieren, wenn andere Kommunikationswege ausfallen. Neben klassischen Warntönen können die digitalen Anlagen auch Sprachdurchsagen mit konkreten Verhaltenshinweisen ausgeben.
Für den Aufbau der neuen Sireneninfrastruktur investieren Landkreis und Kommunen insgesamt rund 4,5 Millionen Euro. 75 Prozent der Kosten übernimmt der Landkreis, 25 Prozent tragen die Kommunen.
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