Der SC Freiburg hat mit einem 3:1-Sieg gegen Sporting Braga den Einzug ins Finale der Europa League perfekt gemacht. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel drehten die Breisgauer die Ausgangslage im Heimspiel vor allem dank einer frühen Überzahl und eines Doppelpacks von Lukas Kübler. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte steht der Sport-Club damit in einem Europa-League-Endspiel.
Frühe Rote Karte und Führung durch Kübler
Der SC Freiburg legte vor heimischer Kulisse den Grundstein für den Erfolg bereits in der Anfangsphase. Die Gastgeber profitierten von einer frühen Roten Karte gegen Bragas Mario Dorgeles, der Jan-Niklas Beste in der 6. Minute foulte. In Überzahl übernahm Freiburg anschließend die Kontrolle über das Spiel.
Nach 19 Minuten fiel der Führungstreffer: Nach einer missglückten Kopfballabwehr der Gäste brachte Lukas Kübler den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Tor. Sporting Braga verteidigte in der Folge lange kompakt und hielt die Partie offen, konnte den Rückstand aber zunächst nicht ausgleichen.
Sehenswerter Distanzschuss von Manzambi
Kurz vor der Pause baute Freiburg den Vorsprung aus. Johan Manzambi zog in der 41. Minute aus rund 20 Metern ab und traf sehenswert zum 2:0 ins obere Eck. Die Portugiesen hätten beinahe direkt geantwortet, scheiterten in der Nachspielzeit der ersten Hälfte jedoch erst am Pfosten und dann an einem Freiburger Abwehrbein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Freiburg gefährlicher und suchte die Entscheidung. Vincenzo Grifo traf in der 47. Minute den Außenpfosten und verpasste damit nur knapp das dritte Tor für den Bundesligisten.
Küblers Doppelpack und Bragas Anschlusstreffer
In der 72. Minute erhöhte Freiburg schließlich auf 3:0. Nach einer Freistoßflanke von Grifo setzte sich erneut Kübler im Strafraum durch und köpfte seinen zweiten Treffer des Abends. Damit war die Wende nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel endgültig perfekt.
Sporting Braga gab sich trotz Unterzahl nicht geschlagen und verkürzte in der 79. Minute. Pau Víctor köpfte zum 1:3-Endstand ein. In der Schlussphase geriet Freiburg zwar noch unter Druck, brachte den Vorsprung aber über die Zeit und zog erstmals in ein Europa-League-Finale ein.
✨ mit KI bearbeitet