Berliner Zoo veranstaltet Geburtstagsfeier mit Eistorte für die Pandas.
Die Panda-Zwillinge Leni und Lotti aus dem Berliner Zoo haben ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass erhielten die beiden eine dreistöckige Torte aus gefrorenem Gemüsesaft, wie der Tagesspiegel berichtet. Die Schwestern beschnupperten den Snack zunächst neugierig, bevor sie ihn mit Rote-Beete- und Karottensaft auseinandernahmen. Am Ende blieb Bambus jedoch ihre bevorzugte Speise, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter Meng Meng verspeisten. Die Geburtstagsfeier fand bereits einen Tag vor dem eigentlichen Geburtstag am 22. August statt. Für Besucher ist am Samstag eine kommentierte Fütterung der Großen Pandas um 11 Uhr geplant.
Panda-Zwillinge kehren nach China zurück
Leni und Lotti sind der zweite Panda-Nachwuchs des Berliner Zoos und in Deutschland überhaupt. Ihre älteren Geschwister Pit und Paule leben inzwischen in China. Wie alle Pandas im Zoo sind auch Leni und Lotti Eigentum der Volksrepublik China, die die Tiere im Rahmen der sogenannten Panda-Diplomatie an ausgewählte Länder verleiht. Säugetier-Kurator Florian Sicks erklärte, dass die Zwillinge eines Tages ebenfalls nach China zurückkehren werden.
Panda-Schwestern wiegen bald so viel wie ihre Mutter
Bei ihrer Geburt wogen Leni und Lotti jeweils nur etwa 150 Gramm, heute bringen sie fast 60 bis 70 Kilogramm auf die Waage und sind damit fast so schwer wie ihre Mutter Meng Meng, die 85 Kilogramm wiegt. Tierärztin Franziska Sutter betonte, dass die Schwestern noch von ihrer Mutter gesäugt werden. Neben Bambus und Muttermilch stehen auch spezielle Panda-Kekse aus verschiedenen Mehlsorten und Süßkartoffeln auf ihrem Speiseplan. Laut Sicks beginnen Große Pandas im natürlichen Lebensraum mit zwei Jahren, sich langsam von ihrer Mutter zu lösen. Bisher verstehen sich Leni und Lotti jedoch noch hervorragend mit Meng Meng, und die Tierpfleger gehen davon aus, dass sie auch ihren dritten Geburtstag im Zoo Berlin verbringen werden.
Panda-Zucht erfordert hochspezialisierte Medizin
Die Zucht von Pandas ist besonders aufwendig, da Pandaweibchen nur einmal im Jahr für höchstens 72 Stunden fruchtbar sind. Fachleute für Reproduktionsmedizin aus China reisen dafür extra an, um die Paarung zu unterstützen.