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Unfall (Symbolbild)

LKW kracht durch Leitplanken – A1 bei Osnabrück stundenlang dicht

von Hasepost 4. Mai 2026

Ein schwerer Lkw-Unfall hat am Samstagmorgen (2. Mai) auf der A1 bei Osnabrück für stundenlange Sperrungen und massive Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Nord und Osnabrück-Hafen in Fahrtrichtung Münster verlor ein 27-jähriger Fahrer kurz nach 9:00 Uhr die Kontrolle über seinen Sattelzug – mit weitreichenden Folgen für den Verkehr.

Sattelzug durchbricht Mittelschutzplanke

Nach ersten Erkenntnissen prallte der Lastwagen zunächst gegen die Außenschutzplanke. Anschließend schleuderte das Fahrzeug zurück über die Fahrbahn, durchbrach die Mittelschutzplanke und kam erst danach zum Stillstand. Trümmerteile ragten dabei bis auf den Überholfahrstreifen der Gegenrichtung in Richtung Bremen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden auch die Tanks der Zugmaschine beschädigt. Rund 1000 Liter Diesel liefen aus und verteilten sich auf der Fahrbahn. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Andere Verkehrsteilnehmer kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Vollsperrung und lange Staus

Die Unfallstelle entwickelte sich schnell zu einem Nadelöhr: Für die aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Münster bis in den späten Nachmittag komplett gesperrt werden – erst gegen 17:30 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. In Richtung Bremen blieb der linke Fahrstreifen gesperrt.

Doch auch nach der Wiederöffnung ist die Situation noch nicht vollständig entschärft. Sowohl in Richtung Münster als auch in Richtung Bremen bleibt jeweils ein Überholfahrstreifen bis mindestens Montag gesperrt.

Neben den erheblichen Verkehrsbehinderungen hinterlässt der Unfall auch einen hohen Sachschaden. Erste Schätzungen gehen von rund 100.000 Euro aus.

4. Mai 2026 0 Kommentare
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Jens Spahn

SPD-Fraktionschef Miersch weist Merz’ Kompromisskritik gelassen zurück

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat gelassen auf Forderungen von Bundeskanzler Friedrich Merz nach mehr Kompromissbereitschaft reagiert. In Interviews mit RTL und ntv betonte er, die Koalitionspartner hätten bereits im vergangenen Jahr zentrale Themen angegangen und tragfähige Kompromisse erzielt. Zugleich verwies er auf die unterschiedlichen Auffassungen in der Koalition und auf die Notwendigkeit sachlicher Auseinandersetzungen auf Augenhöhe.

Miersch verweist auf bereits erzielte Kompromisse

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat gelassen auf die mahnenden Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert. Der Bundeskanzler hatte am Sonntag in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ mehr Kompromissfähigkeit von der SPD gefordert und klargemacht, dass die Union nicht alles mit sich machen lasse.
„Erst mal steht er genauso unter Druck wie wir auch“, erklärte Miersch am Montag bei RTL und ntv. Die Parteimitglieder erwarteten, dass man eine klare Handschrift sehe. Aber er finde, man habe im letzten Jahr viele Dinge angegangen und Kompromisse geschlossen, sagte der SPD-Politiker bei RTL und ntv. Als Beispiele nannte er den Wehrdienst und die gemeinsame europäische Asylpolitik. „Deswegen, glaube ich, haben wir eine Grundlage geschaffen, die gar nicht so schlecht ist, wie es teilweise klingt“, erklärte Miersch bei RTL und ntv. Er sei guten Mutes, dass allen bewusst sei, wie herausfordernd die Zeiten seien, und man deswegen zusammen etwas hinkriegen müsse.

„Es wird hart gerungen“

Man sollte aufeinander Rücksicht nehmen, „aber es ist nicht so, dass man sich zum Kaffeetrinken trifft, sondern es wird hart gerungen“, sagte Miersch bei RTL und ntv. CDU, CSU und SPD hätten teilweise sehr unterschiedliche Auffassungen, das sei in der Politik so und auch der sachliche Streit gehöre dazu.


„Gleichberechtigte Partner in einer Koalition“

„Wir haben jetzt die großen Themen wie die Gesundheitsreform vor uns, und das müssen wir auf Augenhöhe machen. Wir sind gleichberechtigte Partner in einer Koalition“, so Miersch bei RTL und ntv.

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4. Mai 2026 0 Kommentare
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Volkswagen (Archiv)

SAP-Probleme: Volkswagen verschiebt Integration der Sachsen-Tochter deutlich

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Volkswagen verschiebt die geplante vollständige Integration seiner Sachsen-Tochter offenbar um bis zu zwei Jahre. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte die Verzögerung, ohne einen neuen Zeitplan zu nennen. Als Grund verweist Volkswagen auf technische Anpassungen, insbesondere bei IT-Systemen. Eine Entscheidung wird am Montag im Aufsichtsrat der Volkswagen Sachsen GmbH erwartet.

Integration der Sachsen-Tochter verzögert sich deutlich

Volkswagen verschiebt die ursprünglich für Anfang 2027 geplante Integration der Sachsen-Tochter offenbar um bis zu zwei Jahre. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzernkreise. Die Integration war bereits 2021 angekündigt worden. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen wird am Montag im Aufsichtsrat der Volkswagen Sachsen GmbH erwartet.
Ein Sprecher bestätigte die Verzögerung, nannte aber keinen neuen Zeitplan. Als Grund verwies der Konzern auf technische Anpassungen, insbesondere bei IT-Systemen. Konzernintern soll es Probleme bei der Einführung eines SAP-Systems gegeben haben. Volkswagen halte an der vollständigen Integration fest.

Beschäftigte laut Unternehmen nicht materiell betroffen

Für die rund 10.000 Beschäftigten hat die Verschiebung nach Unternehmensangaben keine materiellen Auswirkungen. Tariflich ist die Sachseneinheit bereits seit Anfang des Jahres an die Wolfsburger Volkswagen AG angepasst.

Sensibles Umfeld am Standort Zwickau

Die Nachricht fällt in ein ohnehin sensibles Umfeld. Vor allem das Werk Zwickau steht unter Druck, nachdem zuletzt mehrere Modelle verlagert wurden und der Standort strengen Kostenvorgaben unterliegt.

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4. Mai 2026 0 Kommentare
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Tankstelle am

SPD-Fraktionschef: Tankrabatt kein Flop, Kartellrecht nachschärfen

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch bewertet den Tankrabatt trotz aus seiner Sicht unzureichender Wirkung nicht als gescheitert. Er fordert jedoch schärfere Kontrollen und erwartet Konsequenzen bei Verstößen, damit Steuerzahler nicht einseitig belastet werden.

Miersch kritisiert unzureichende Wirkung des Tankrabatts

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hält den Tankrabatt nicht für gescheitert, zeigt sich aber mit der bisherigen Entwicklung unzufrieden. „Erst mal sind die Preise ja gesunken, aber nicht in dem Rahmen, wie sie hätten sinken müssen. Und deswegen bin ich überhaupt nicht zufrieden mit dem, was wir da jetzt erleben“, sagte Miersch am Montag den Sendern RTL und ntv.
Die Koalition habe das Bundeskartellamt in die Lage versetzt, eingreifen zu können. Man müsse sich nun anschauen, ob die neuen Befugnisse ausreichten. Es gebe erste Gerichtsentscheidungen, die bestimmte Dinge verwehrt hätten, „Unterlagen durften angeblich nicht eingesehen werden“, so Miersch im Gespräch mit RTL und ntv.

Prüfung der Kartellamts-Befugnisse

Miersch kündigte an, gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium die bestehenden Regelungen zu überprüfen. Insofern müsse man mit dem Bundeswirtschaftsministerium zusammen auswerten und gegebenenfalls nachschärfen. „Denn das kann man sich nicht gefallen lassen“, erklärte der SPD-Politiker gegenüber RTL und ntv.
Außerdem verweist Miersch auf Verstöße gegen die 12-Uhr-Regel. „Da gibt es Bußgelder, die können richtig hoch sein, und ich erwarte von den Behörden, dass sie die auch verhängen“, erklärte Miersch den Sendern RTL und ntv. „Insofern bleiben da hoffentlich nicht die Steuerzahler insgesamt drauf hängen“, so der SPD-Fraktionschef.

Entlastung für Menschen ohne Auto

Zur Frage, wie Menschen, die kein Auto nutzen und dennoch über ihre Steuern den Tankrabatt finanzieren, entlastet werden sollen, sagte Miersch gegenüber RTL und ntv: „Es gibt immer nur bestimmte Regeln, die bestimmte Gruppen betreffen. Aber wir haben diese 1.000-Euro-Regel, wo wir die Arbeitgeber einladen, an ihre Beschäftigten diese Prämie weiterzuzahlen. Das ist ein weiteres Element.“

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Frankfurter Börse

Dax startet freundlich, bleibt jedoch ohne klaren Aufwärtstrend

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Der Dax ist am Montag positiv in die neue Handelswoche gestartet und hat weiter Boden gutgemacht. Belastungsfaktoren wie der hohe Ölpreis, die angespannte Lage an der Straße von Hormus und neue Zolldrohungen bremsen nach Einschätzung von Marktbeobachtern jedoch eine klare Aufwärtsbewegung. Auch an den Rohstoff- und Devisenmärkten zeigten sich zum Wochenbeginn leichte Veränderungen.

Leitindex startet fester in schwache Saisonphase

Am Montagmorgen wurde der Dax gegen 9:30 Uhr mit rund 24.360 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Donnerstag. Nach Einschätzung von Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, relativiert sich die jüngste Erholung im größeren Zusammenhang. „Die Kurserholung im Dax vor dem verlängerten Wochenende wirkt für sich betrachtet imposanter, als sie im Gesamtkontext eines nach wie vor nicht vorhandenen Trends in Wirklichkeit ist“, sagte Stanzl laut Consorsbank.
Der Leitindex trete nun in eine saisonal eher schwache Börsenphase ein, nachdem das jahreszeitliche Muster ihn zuvor eher gestützt habe. „Unter dem Strich könnte sich die Schaukelbörse im Dax also fortsetzen. Für einen direkten Durchmarsch in Richtung Allzeithoch fehlt dem Dax wohl die Kraft, solange der Ölpreis nahe 120 Dollar notiert. Ein Trend im Dax ist weiter nicht erkennbar“, so Stanzl weiter.

Ölpreis als Gradmesser für Stimmung an den Märkten

Besonderes Augenmerk richten Anleger nach Angaben der Consorsbank auf die Entwicklung am Energiemarkt. „Anleger schöpfen kurzfristig Kraft aus dem Umstand, dass der Ölpreis zwar bis auf 120 Dollar anstieg, diese seit Kriegsbeginn gültige Preisgrenze aber nicht nach oben durchschritten hat. Die 120-Dollar-Marke im Ölpreis ist eine Art Gradmesser für die Stimmung am Energiemarkt. Ein Pendeln des Preises zwischen 100 und 120 Dollar scheinen die Märkte zu akzeptieren. Die westlichen Lagerbestände leeren sich Tag für Tag ein Stückchen weiter, und ein Anstieg über 120 Dollar bleibt damit nur eine Frage der Zeit, wenn die Seefahrt durch die Straße von Hormus blockiert bleibt“, hieß es.
Am Rohölmarkt setzte sich der Aufwärtstrend am Montagmorgen fort. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 109,00 US-Dollar, das waren 78 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Skepsis gegenüber Trumps Ankündigungen – Euro und Gold schwächer

Mit Blick auf die geopolitische Lage im Persischen Golf und die Rolle der USA zeigte sich laut Consorsbank Zurückhaltung unter Investoren. „Anleger blicken skeptisch auf die von US-Präsident Trump angekündigte Rettungsaktion gestrandeter Schiffe aus dem Persischen Golf. Die große Frage ist, ob sich überhaupt ein Schiff auf den Weg durch die Straße von Hormus machen wird, solange die Fragen der Versicherung und der Sicherheit nicht vollends geklärt sind. Die Börsen tendieren dazu, nicht mehr auf Trumps Worte zu reagieren – sie wollen Taten und Ergebnisse sehen, bevor sie reagieren“, sagte Stanzl.
An den Devisenmärkten gab die europäische Gemeinschaftswährung am Montagmorgen leicht nach. Ein Euro kostete 1,1726 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8528 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer. Am Morgen wurden für eine Feinunze 4.586 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 0,6 Prozent. Das entspricht einem Preis von 125,74 Euro pro Gramm.

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Kinder in

Haribo erzielt 2025 Rekordabsatz und wächst über Branchenniveau

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Haribo hat im Jahr 2025 so viele Süßigkeiten verkauft wie nie zuvor. Der Absatz des Goldbären-Herstellers legte weltweit um 4,5 Prozent zu und damit stärker als der Gesamtmarkt, der nur um 1,5 Prozent wuchs. Ein erheblicher Teil des Wachstums geht laut Unternehmen auf neue Produkte zurück, zugleich registriert Haribo eine Verschiebung der Nachfrage weg von Schokolade hin zu Fruchtgummis. In Deutschland festigte der Hersteller aus Grafschaft bei Bonn seine Rolle als Marktführer deutlich.

Absatzrekord und stärkeres Wachstum als der Markt

Herwig Vennekens, Chief Commercial Officer der Haribo-Gruppe, sagte dem „Handelsblatt“, Haribo habe im Jahr 2025 so viele Süßigkeiten verkauft wie nie zuvor. Der Absatz des Goldbären-Herstellers legte weltweit um 4,5 Prozent zu. Damit wuchs das Unternehmen stärker als der Markt.
Die Kategorie Fruchtgummi, Schaumzucker und Lakritz nahm global nur um 1,5 Prozent zu, ermittelte der Marktforscher NIQ. Konkretere Geschäftszahlen nennt das Familienunternehmen aus Grafschaft bei Bonn traditionell nicht.

Neue Produkte und Abwanderung von Schokolade

Ein Viertel des globalen Wachstums entfalle auf Neuprodukte, sagte Vennekens dem „Handelsblatt“. Der Haribo-Manager beobachtet zudem eine gewisse Abwanderung von Kunden weg von Schokolade. Diese hatte sich wegen hoher Kakaopreise überdurchschnittlich verteuert.
„In die Nikolausstiefel und Osterkörbchen kommen immer öfter Fruchtgummis anstelle von Schokolade“, sagte Vennekens laut „Handelsblatt“.

Marktführerschaft in Deutschland weiter ausgebaut

Haribo ist in Deutschland Marktführer – mit großem Abstand vor Storck (Lachgummis), Katjes und Trolli. 2025 verbesserte Haribo seinen Marktanteil nach verkaufter Menge leicht auf 57,6 Prozent, zeigen Zahlen des Marktforschers Circana. Weltweit beschäftigt Haribo mehr als 8.500 Mitarbeiter.

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4. Mai 2026 0 Kommentare
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Thorsten Frei

Kanzleramtsminister Frei gesteht Kommunikationsdefizite der Bundesregierung ein

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) hat im Zusammenhang mit den Reformvorhaben der Bundesregierung Kommunikationsdefizite eingeräumt und die öffentliche Darstellung der Regierungsarbeit kritisiert. Zugleich verteidigte er zentrale Reformprojekte, insbesondere im Gesundheitsbereich, und betonte die Notwendigkeit, politische Inhalte stärker in den Vordergrund zu rücken.

Kommunikationsprobleme der Bundesregierung

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) räumte im Zuge der Reformanstrengungen Defizite der Bundesregierung bei der Kommunikation nach außen ein. „Also Tatsache ist jedenfalls, dass, wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, wir in der Tat ein Problem in diesem Bereich haben, dass wir da nicht so gut sind, wie wir sein müssten“, sagte Frei am Montag dem TV-Sender „Welt“.
„Und trotzdem, glaube ich, ist es ganz wichtig, dass wir es schaffen, nicht über Stilfragen, sondern über Inhalte zu sprechen. Das gilt ja auch in der Koalition, wo wir mehr Gemeinsamkeiten haben, als es nach außen offensichtlich wird. Und das ist tatsächlich ein Problem“, führte Frei in dem Gespräch mit „Welt“ weiter aus.

Umfragewerte der AfD und Auftreten der Koalition

Mit Blick auf die starken Umfragewerte der AfD räumte der Kanzleramtsminister ein, dass die Außendarstellung der Regierungskoalition dafür mitverantwortlich sei. Die Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich sei, hänge natürlich damit zusammen, dass die Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen werde. Daran müsse man etwas ändern.
Das bedeute gleichzeitig, dass man sehr viel energischer die Probleme angehen müsse, die man in Deutschland habe. „Da reicht es mit Sicherheit nicht, dass wir einfach nur stoisch den Koalitionsvertrag abarbeiten, sondern wir müssen die gewaltigen Herausforderungen, die größer sind als lange zuvor, die müssen wir auch entschiedener angehen“, so Frei gegenüber „Welt“. Das werde zwingende Voraussetzung sein, die AfD als eine populistische Partei wieder zurückzudrängen, die es natürlich einfach habe, nur auf Probleme hinzuweisen, ohne auch adäquate Lösungen anbieten zu können.

Verhältnis zu Bundeskanzler Merz und Gesundheitsreform

Zu seinem persönlichen Verhältnis zu Bundeskanzler Merz äußerte sich der Kanzleramtsminister ebenfalls. „Wir arbeiten sehr, sehr gut, sehr vertrauensvoll zusammen, auch sehr eng. Und es besteht überhaupt kein Zweifel, dass es auch in Zukunft so sein wird“, sagte Frei „Welt“. Angeschrien worden sei er „selbstverständlich nicht“. Man könne „sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben. Aber ich wundere mich, das hat überhaupt keinen reellen Hintergrund.“
Außerdem verteidigte Frei die Reformanstrengungen der Bundesregierung vor allem mit Blick auf die Gesundheitsreform. Diese bezeichnete er im Interview mit „Welt“ als die „umfassendste der letzten 20 Jahre“. Sie sei darüber hinaus geeignet, „als erster Schritt dafür zu sorgen, dass die Lohnnebenkosten, dass die Sozialversicherungsbeiträge nicht weiter ungebremst steigen und damit natürlich ein echter Beitrag zur Steigerung der Standortgunst der Wettbewerbsfähigkeit des Landes ist“.

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Kreißsaal (Archiv)

Kaiserschnitte in Deutschland erreichen 2024 historischen Höchststand

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Der Anteil der Kaiserschnitte an Klinikgeburten hat im Jahr 2024 in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) kam im Krankenhaus inzwischen jede dritte Frau per Kaiserschnitt nieder. Gleichzeitig verzeichnete die Geburtshilfe bei Hebammen und Entbindungspflegern einen leichten Personalzuwachs.

Jede dritte Klinikgeburt als Kaiserschnitt

In deutschen Krankenhäusern haben 2024 insgesamt 654.600 Frauen entbunden, 215.900 von ihnen per Kaiserschnitt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, erfolgte damit jede dritte Geburt (33,0 Prozent) in einem Krankenhaus per Kaiserschnitt. Die Kaiserschnittrate erreichte den höchsten Wert seit der deutschen Vereinigung. Seit 1991 hat sie sich mehr als verdoppelt: Damals waren 15,3 Prozent aller Klinikgeburten per Kaiserschnitt erfolgt.
Neben dem Kaiserschnitt gibt es noch weitere, wenn auch seltener angewandte Methoden der Geburtshilfe. Eine Saugglocke wurde bei 6,7 Prozent der Entbindungen im Jahr 2024 eingesetzt, eine Geburtszange bei 0,2 Prozent der Entbindungen. 60,1 Prozent der Frauen im Krankenhaus haben auf natürlichem Weg entbunden.

Deutliche regionale Unterschiede

In Bezug auf die Geburtshilfe gibt es in Deutschland große regionale Unterschiede. Am höchsten war der Anteil der Entbindungen per Kaiserschnitt in Hamburg mit 36,4 Prozent. Es folgten das Saarland mit einer Kaiserschnittrate von 35,9 Prozent und Hessen mit 35,6 Prozent. Den niedrigsten Anteil von Kaiserschnitten an den Klinikgeburten gab es in Sachsen (27,4 Prozent), gefolgt von Brandenburg (27,6 Prozent) und Berlin (29,9 Prozent).

Mehr Hebammen und Entbindungspfleger in Kliniken

Hebammen und Entbindungspfleger spielen bei Geburten sowie der Begleitung von Frauen während und nach der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Im Jahr 2024 leisteten rund 12.900 Hebammen und Entbindungspfleger Geburtshilfe in deutschen Krankenhäusern. Das waren 3,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor mit rund 12.500 Hebammen und Entbindungspflegern. Davon waren zuletzt 88,9 Prozent (11.400) fest angestellt, 11,1 Prozent (1.400) waren sogenannte Belegkräfte, so das Bundesamt.

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Klassenraum in

Fast zwei Millionen Beamte sichern Ordnung und Bildung in Deutschland

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

In Deutschland arbeiten knapp zwei Millionen Beamte, Richter und Soldaten, die überwiegend in den Bereichen Bildung sowie öffentliche Sicherheit und Ordnung eingesetzt sind. Ihr Anteil am öffentlichen Dienst liegt bei gut einem Drittel, während fast zwei Drittel der Beschäftigten im öffentlichen Dienst Arbeitnehmer in privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen sind. Besonders stark gewachsen ist in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Arbeitnehmer, doch auch die Zahl der Beamten, Richter und Soldaten hat zugenommen.

Knapp zwei Millionen Beamte, Richter und Soldaten

Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es in Deutschland 1,96 Millionen Beamte, Richter sowie Soldaten. Die beiden letztgenannten Gruppen sind zwar keine Beamten im klassischen Sinne, werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, machten die drei Gruppen insgesamt gut ein Drittel (36,4 Prozent) der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmer tätig (63,6 Prozent).
Der größte Teil der Beamten, Richter sowie Soldaten war an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 Prozent oder 696.000). Knapp ein Fünftel (19,1 Prozent oder 373.000) arbeitete im Bereich „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter gehören. Weitere größere Einsatzbereiche waren die Verteidigung (10,0 Prozent oder 195.000) und die Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 Prozent oder 167.000). Im Bereich „Politische Führung und zentrale Verwaltung“, zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente gehören, waren 8,5 Prozent beziehungsweise ebenfalls 167.000 tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem Justizvollzug waren es 6,5 Prozent oder 126.000.

Deutlicher Zuwachs seit 2014

Die Zahl der Beamten, Richter sowie Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 Prozent gestiegen – zum Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 Prozent von 2,80 Millionen im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 Prozent zu: von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni 2024.
Mehr Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (+52.000), im Bereich „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46.000) sowie im Bereich „Politische Führung und zentrale Verwaltung“ (+22.000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich „Verkehrs- und Nachrichtenwesen“ (-26.000), wo als Folge der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine Beamten mehr eingestellt wurden. Auch im Bereich „Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik“ ging die Zahl der Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10.000). Das lag größtenteils daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen mehr erfolgten.

Großer Teil auf Länderebene beschäftigt

Lediglich knapp ein Fünftel aller Beamten, Richter sowie Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 Prozent). Der weitaus größte Teil (70,1 Prozent) ist für die Länder tätig, knapp ein Zehntel (9,7 Prozent) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene, da Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten, meistens als Lehrkräfte.
Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024 auf Länderebene 638.000 Beamte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei Viertel (74,1 Prozent) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder. Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg (92,4 Prozent), im Saarland (88,7 Prozent) und in Niedersachsen (85,2 Prozent). Anteilig besonders wenige Beamte an Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 Prozent) und Sachsen (33,4 Prozent), so die Statistiker.

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Autoproduktion (Archiv)

Iran-Krise verschärft Einbruch des Geschäftsklimas in Autoindustrie

von Hasepost Redaktion 4. Mai 2026

Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im April deutlich eingetrübt. Zwar bewerten die Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat, doch die Erwartungen für die kommenden Monate fallen erheblich pessimistischer aus. Als wesentlichen Belastungsfaktor nennen Fachleute die Iran-Krise, die sowohl direkt als auch indirekt auf die Branche wirkt.

Ifo-Geschäftsklima rutscht weiter ab

Das Ifo-Geschäftsklima in der Automobilindustrie hat sich im April verschlechtert. Der Indikator fiel auf -23,8 Punkte, von -19,0 Punkten im März, teilte das Ifo-Institut am Montag mit. Die Unternehmen bewerteten zwar ihre aktuelle Geschäftslage besser als im Vormonat, blicken aber erheblich pessimistischer auf die kommenden Monate.
Die Geschäftserwartungen fielen auf -30,7 Punkte, von -15,3 Punkten im März. „Die Iran-Krise belastet die ohnehin geschwächte Autoindustrie zusätzlich“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl laut Ifo-Institut.

Materialknappheit und Heliumversorgung

In der Autoindustrie machen sich erste Anzeichen von Materialknappheit bemerkbar. Bei 9,3 Prozent der Unternehmen fehlten im April wichtige Vorprodukte, im März waren es noch knapp ein Prozent. „Die Iran-Krise beeinträchtigt etwa die Produktion und Lieferung von Helium“, sagte Wölfl, „einem Edelgas, das direkt und indirekt für die Automobilproduktion wichtig ist.“
Helium wird zum Beispiel in der Chipproduktion, für Airbags, bei der Metallbearbeitung und der Leckortung von Batterien verwendet. Die EU bezieht mit etwa 40 Prozent einen bedeutenden Anteil ihres Heliumbedarfs aus Katar, so die Deutsche Rohstoffagentur; alternative Importquellen sind rar.

Unsicherheit dämpft die Nachfrage

Hinzu kommen indirekte Wirkungen aus der Iran-Krise, die sich in den gesunkenen Geschäftserwartungen niederschlagen: Die generelle Unsicherheit bei Unternehmen und Haushalten steigt. Zusammen mit den hohen Energiepreisen könnte dies für Kaufzurückhaltung beim Kauf von Neuwagen sorgen.

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4. Mai 2026 0 Kommentare
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