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Nicole Gohlke

Linke plant härtere Israel-Linie: Sanktionen gegen Siedlungspolitik

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Linksfraktion im Bundestag berät in der kommenden Woche über eine mögliche Verschärfung ihrer Israel-Politik. Grundlage ist ein Positionspapier von Vize-Fraktionschefin Nicole Gohlke und der Abgeordneten Lea Reisner, das nach einem Bericht der "Welt" (Samstagausgabe) eine Ausweitung der bisherigen Linie mit neuen Sanktionsforderungen vorsieht. Das Papier zur israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland enthält unter anderem Forderungen nach Einschränkungen wissenschaftlicher Kooperationen und Importverboten. Von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft kommt bereits scharfe Kritik an den Plänen.

Positionspapier zur Siedlungspolitik im Westjordanland

In der nächsten Fraktionssitzung der Linksfraktion im Bundestag soll ein vierseitiges Papier der Vize-Fraktionschefin Nicole Gohlke und der Abgeordneten Lea Reisner, Sprecherin für internationale Beziehungen, beraten werden. Nach dem Bericht der „Welt“ (Samstagausgabe) steht das Positionspapier zur israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland auf der Tagesordnung der Sitzung in der kommenden Woche.
Das Schreiben trägt den Titel „Keine wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperation mit der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels im Westjordanland“. Mit diesem Papier wollen die Linke-Politikerinnen laut „Welt“ die Positionierung ihrer Fraktion durch umstrittene Forderungen ausweiten.

Forderungen zu Hochschulkooperationen und Forschung

Im Zentrum des Papiers steht die Forderung nach einer Einschränkung der Kooperation mit israelischen Universitäten. So wird in dem Text die „Beendigung akademischer Kooperationen mit israelischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die auf besetztem palästinensischem Land angesiedelt sind“, verlangt. Nach dem Bericht der „Welt“ sollen solche Universitäten zudem von internationalen Forschungsprogrammen, EU-Förderungen und bilateralen Wissenschaftsabkommen ausgeschlossen werden.

Importverbote und Kritik der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Der Maßnahmenkatalog des Papiers enthält nach Darstellung der „Welt“ weitere bislang unbekannte Forderungen. Dazu gehört unter anderem ein „Importverbot für Waren aus israelischen Siedlungen sowie der Ausschluss von Waren und Rohstoffen vom europäischen Binnenmarkt, die aus völkerrechtswidrigen wirtschaftlichen Tätigkeiten israelischer Unternehmen in den besetzten palästinensischen Gebieten stammen“.
Von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), die sich für eine Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel einsetzt, kommt bereits scharfe Kritik. „Den Autorinnen geht es nicht um Völkerrecht und eine faire Lösung des Konflikts auch im Sinne der Palästinenser, sondern um einen rhetorisch geschickteren Dreh zur Delegitimierung des Staates Israel“, sagte DIG-Präsident Volker Beck der „Welt“.
Beck behauptete weiter, beim vergleichbaren Konflikt der militärischen Besetzung der Westsahara durch Marokko sei der Linken das Völkerrecht egal. „Zu Sanktionen gegen Marokko hört man von der Linkspartei nichts. Der einzige denkbare Grund für diesen doppelten Standard – allein Israel und nicht Marokko ist Ziel dieses Feuerwerks an Sanktionsforderungen – ist Antisemitismus“, sagte Beck der „Welt“.

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Streik bei

Verdi wertet dpa-Streik als Erfolg und erhöht Druck

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Gewerkschaft Verdi bewertet den eintägigen Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) als Erfolg. Nach Angaben der Gewerkschaft übertraf die Beteiligung der Beschäftigten die Erwartungen deutlich, was sich auch in spürbaren Auswirkungen auf die Nachrichtenprodukte niedergeschlagen habe. Verdi sieht damit seine Forderungen an die dpa-Geschäftsführung nach einem verbesserten Angebot in den laufenden Tarifverhandlungen untermauert.

Hohe Streikbeteiligung und Auswirkungen auf Produktionen

Der für Medien zuständige Verdi-Bereichsleiter Matthias von Fintel zeigte sich am Freitag gegenüber der dts Nachrichtenagentur zufrieden mit dem Verlauf des Arbeitskampfes. „Die Streikbeteiligung wurde von allen als die Erwartungen übertreffend hoch eingeschätzt“, sagte er der dts Nachrichtenagentur. Insgesamt waren rund 800 dpa-Beschäftigte aufgerufen, am Freitag die Arbeit niederzulegen.
Der Blick in die Nachrichtenprodukte zeige „deutliche Lücken und ausgefallene Produktionen etwa durch nicht durchgeführte Reportage-Einsätze“, so von Fintel zur dts Nachrichtenagentur. Auf einer digitalen Streikversammlung hätten über 300 Streikende aus allen dpa-Landesbüros, dem Newsroom, der Hamburger Zentrale und Produkt-Bereichen wie Video und Rundfunk teilgenommen.
Am Streik beteiligt und nicht im Dienst waren nach Verdi-Angaben auch einige Volontäre, außerdem hätten sich manche freie Fotografen solidarisiert, die formell nicht zum Streik aufgerufen werden konnten.

Unterschiedliche Bewertungen der Folgen

Von Fintel verwies auf abweichende Einschätzungen zwischen dpa und Beschäftigten. „Die dpa selbst spricht von Verzögerungen, beteuert aber öffentlich keine Einschränkungen zu haben. Diese Einschätzung wird uns von dpa-Beschäftigten nicht bestätigt und deckt sich auch nicht mit den Erfahrungen aus Redaktionen, die dpa-Produkte beziehen“, sagte von Fintel der dts Nachrichtenagentur.
Abgesehen von Produktionseinschränkungen sei aber aus Sicht der Gewerkschaft ein anderer Aspekt zentral. Die Streikbeteiligung sei so hoch gewesen, dass die Forderung der Gewerkschaften und die Erwartungen an die dpa-Geschäftsführung, ein verbessertes und einigungsfähiges Angebot am 27. März vorzulegen, „eindrucksvoll untermauert wurde“, so der Gewerkschafter gegenüber der dts Nachrichtenagentur.

Forderungen und Angebot in den Tarifverhandlungen

Verdi fordert bei der dpa, der mit Abstand größten Nachrichtenagentur Deutschlands, eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 und für 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent mit einer Laufzeit von 18 Monaten. Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung aus der zweiten Verhandlungsrunde sah nach Gewerkschaftsangaben für das Jahr 2026 eine prozentuale Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ eine Erhöhung der Gehälter einheitlich um 110 Euro (Festbetrag) und für das Jahr 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent vor, wie Verdi der dts Nachrichtenagentur mitteilte.

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Polizei

Messerangriff in Georgsmarienhütte: Teenager entkommen knapp

von Hasepost 20. März 2026

Ein beunruhigender Vorfall am Donnerstagabend (18. März) sorgt in Georgsmarienhütte für Aufsehen: Zwei Jugendliche sind im Bereich Stadtring nahe der Realschule von einem bislang unbekannten Mann mit einem Messer bedroht worden. Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bedrohung auf offener Straße

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 19:20 Uhr. Der Täter soll die beiden Jugendlichen im Alter von 13 und 14 Jahren angesprochen und anschließend mit einem Messer bedroht haben. Dabei forderte er Bargeld sowie den E-Scooter eines der Opfer.

Flucht mit Verletzung

Den beiden Jugendlichen gelang es, sich aus der Situation zu befreien und zu fliehen. Während eines kurzen Handgemenges wurde der 13-Jährige jedoch an der linken Hand verletzt. Er erlitt eine Schnittwunde, konnte sich aber gemeinsam mit seinem Begleiter in Sicherheit bringen.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Der mutmaßliche Täter wird als etwa 30 Jahre alt, rund 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Er soll leichten Bartwuchs sowie ein ungepflegtes Erscheinungsbild gehabt und dunkle Kleidung getragen haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die beschriebene Person geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05401/8316-0 entgegengenommen.

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Bundesamt für

Bamf: Mehrheit syrischer Flüchtlinge behält Schutzstatus trotz Prüfung

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die weit überwiegende Mehrheit syrischer Flüchtlinge in Deutschland behält ihren Schutztitel auch nach einer Überprüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Nach aktuellen Zahlen werden nur wenige Widerrufsprüfverfahren mit einem Entzug des Schutzstatus abgeschlossen, obwohl die Bundesregierung deutlich andere Erwartungen formuliert hatte.

Nur wenige Widerrufe trotz Tausender Prüfverfahren

Fast alle syrischen Flüchtlinge behalten ihren Schutztitel auch nach einem sogenannten Widerrufsprüfverfahren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Dabei prüft die Behörde, ob Voraussetzungen vorliegen, Flüchtlingen ihren Schutztitel zu entziehen und dadurch den Weg für eine Abschiebung zu ebnen. Wie das Bamf mitteilte, gab es im Jahr 2025 17.767 solcher Widerrufsprüfverfahren, meldet der „Focus“.
Allerdings wurde dabei lediglich 659 Syrern der Schutztitel entzogen. In 17.108 Fällen entschied das Bamf sich gegen eine Rücknahme. Über 96 Prozent der Bamf-Verfahren endeten damit anders, als sich die Bundesregierung das vorgestellt und gefordert hatte. In diesem Jahr setzt sich der Trend fort: Von 2.280 Widerrufsprüfverfahren führten gerade mal 253 zu einem Entzug des Schutztitels. 2.027 Syrer behielten ihren Schutztitel.
Laut Bamf-Angaben stehen derzeit noch 19.841 Widerrufsprüfverfahren syrischer Staatsangehöriger zur Entscheidung aus. Ein Widerrufsprüfverfahren wird insbesondere bei Straftätern und Gefährdern eingeleitet, aber auch wenn syrische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen. Denn Schutzsuchende dürfen grundsätzlich nicht in ihr Heimatland zurückreisen, wenn sie in Deutschland keinen verfestigten Aufenthaltstitel haben.

Begründungen des Bamf und mögliche Ausweitung der Prüfungen

Bamf-Kreise erklären sich die niedrige Zahl der Widerrufe vor allem damit, dass Heimreisen teilweise gerechtfertigt sind, etwa im Fall der Beerdigung eines Familienangehörigen. In Zukunft könnte es allerdings zu deutlich häufigeren Widerrufsprüferverfahren kommen.
Wie aus Kreisen der Flüchtlingsbehörde zu hören ist, wartet das Bamf auf einen entsprechenden Erlass von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die anlasslosen Widerrufsprüfungen wieder aufzunehmen. Diese wurden im Januar 2023 eingestellt. Ein Widerrufsprüfverfahren findet seitdem nur statt, wenn das Bamf einen Anlass dazu hat – beispielsweise bei einer Straftat oder einer Heimreise. Sollte das Bamf wieder Regelüberprüfungen durchführen, muss die Behörde wieder hunderttausende Schutztitel einer Prüfung unterziehen.
Schätzungsweise bis zu 600.000 Syrer haben in Deutschland derzeit einen Schutztitel nach Genfer Flüchtlingskonvention oder einen subsidiären Schutztitel. Insbesondere wegen der veränderten Lage in Syrien durch den im Dezember 2024 beendeten Bürgerkrieg könnte es in den kommenden Monaten häufiger zur Aberkennung von Schutztiteln kommen.

Geplante Abkommen mit Syrien und politischer Kontext

Allerdings müssten Bund und Länder dann auch vorbereitet sein, regelmäßig Abschiebungen nach Syrien durchführen zu können. Bislang gab es nur sehr vereinzelt Rückführungen. Mit Spannung wird daher der Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin erwartet. Ein Zusammentreffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war bereits im Januar geplant, musste allerdings kurzfristig verschoben werden.
Wie der „Focus“ unter Berufung auf „Diplomatenkreise“ schreibt, ist der Besuch für Ende des Monats geplant. Bei dem Besuch sollen offenbar auch Vereinbarungen zur Rückführung von Syrern getroffen werden. Erst Anfang März kündigte Dobrindt einen zeitnahen Besuch von al-Scharaa an. „Ich gehe davon aus, dass der Besuch in naher Zukunft nachgeholt wird“, sagte er vor wenigen Wochen ebenfalls dem „Focus“.

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Unheilig am

Unheilig stürmen mit „Liebe Glaube Monster“ Albumcharts-Spitze

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Elektro-Rock-Band Unheilig hat mit ihrem neuen Album „Liebe Glaube Monster“ auf Anhieb Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts erreicht. Nach Angaben von GfK Entertainment ist es bereits das fünfte Nummer-eins-Album der Band. Zudem ist „Liebe Glaube Monster“ laut GfK in der ersten Verkaufswoche das meistverkaufte Album eines deutschen Acts seit „Zeit“ von Rammstein vor fast vier Jahren.

Unheilig mit fünftem Nummer-eins-Album

Die Elektro-Rock-Band Unheilig steht neu an der Spitze der deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Nach „Grosse Freiheit“, „Lichter der Stadt“, „Gipfelstürmer“ und „Von Mensch zu Mensch“ landen sie mit „Liebe Glaube Monster“ ihre fünfte Nummer-eins-Platte. Nach Angaben der GfK ist das neue Album zudem auch das meistverkaufte Album von deutschen Künstlern in der ersten Woche seit „Zeit“ von der Band Rammstein vor fast vier Jahren.

Bewegung in den Album-Charts

Während Rapper SSIO sein zehn Jahre altes Werk „0,9“ dank einer Jubiläumsedition zurück an die zweite Stelle befördert, bleiben die Vorwochen-Abräumer Harry Styles („Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“, drei) und Sarah Connor („Freigeistin“, vier) dahinter gefragt. Die Top 10 erreichen auch die Power-Metal-Formation Angus McSix („Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye“, fünf), die beiden britischen Sänger Chris Norman („Lifelines“, sechs) und James Blake („Trying Times“, sieben) sowie die bayerische Indie-Band The Notwist („News From Planet Zombie“, zehn).

HipHop-Duo Lacazette und Jazeek behauptet Spitzenplatz

In den Single-Charts verteidigt das HipHop-Duo Lacazette und Jazeek („CDY“) seine Führung vor Zara Larsson („Lush Life“, zwei) und Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, drei). Immer weiter nach oben klettern sowohl das Band-Projekt Tame Impala („Dracula“, von 30 auf 15) als auch Musiker Dominic Fike, der dank „Babydoll“ (von elf auf sechs) und „White Keys“ (von acht auf sieben) gleich doppelt in der Top 10 vertreten ist. Für die höchsten New Entries zeichnen YC („Xalaz“, 25) und Tream und treamiboii („Hasenjagd“, 32) verantwortlich.
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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Chuck Norris

US-Actionstar Chuck Norris im Alter von 86 gestorben

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der US-Actionstar Chuck Norris ist tot. Er starb bereits am Donnerstag im Alter von 86 Jahren, wie seine Familie am Freitag mitteilte. In einer Erklärung würdigten die Angehörigen den Schauspieler und Kampfkünstler als Symbol der Stärke und zugleich als Zentrum des familiären Zusammenhalts.

Familie bittet um Privatsphäre

In der Mitteilung der Familie heißt es: „Wir möchten die Umstände privat halten, möchten Ihnen aber versichern, dass er im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist“, hieß es in einer Mitteilung der Familie. Und weiter: „Für die Welt war er ein Kampfkünstler, Schauspieler und ein Symbol der Stärke. Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein wundervoller Bruder und das Herz unserer Familie. Er lebte sein Leben mit Glauben, Zielstrebigkeit und unerschütterlicher Verbundenheit zu den Menschen, die er liebte. Durch seine Arbeit, seine Disziplin und seine Güte inspirierte er Millionen von Menschen weltweit und hinterließ einen bleibenden Eindruck im Leben so vieler.“

Erfolge als Actionstar

Chuck Norris war während seiner Zeit als Schauspieler vor allem auf die Darstellung schweigsamer Einzelgänger spezialisiert. Größere Berühmtheit erlangte er als Filmgegner von Bruce Lee in „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ (1972) sowie durch die dreiteilige Kinofilmreihe „Missing in Action“ (1984-1988) und die Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“ (1993-2001), als deren ausführender Produzent er auch agierte. Nachdem er seit 2004 nicht mehr im Kino zu sehen war, feierte er 2012 im Film „The Expendables 2“ ein Comeback.

Internetphänomen „Chuck Norris Facts“

Seit den Nullerjahren machte Norris außerdem nochmal etwas unfreiwillig als Internetmeme „Karriere“. Dabei wurde unter der Überschrift „Chuck Norris Facts“ auf seine martialischen Filmrollen und seine Kampfkünste humoristisch Bezug genommen.

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Dennis Radtke

CDA-Chef Radtke wirft CDU Vergiftung der Sozialdebatte vor

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, hat die CDU für ihre Rolle in der aktuellen Debatte über eine Reform des Sozialstaats kritisiert. In einem Interview warf er seiner Partei vor, mit zugespitzten Forderungen die Diskussion zu belasten und damit konstruktive Beratungen zu erschweren.

CDA-Vorsitzender kritisiert scharfe Töne in der CDU

Dennis Radtke
Der CDA-Vorsitzende macht deutlich, dass es aus seiner Sicht bei den anstehenden Veränderungen nicht um persönliche Profilierungsgewinne in der Partei gehen dürfe. „Es geht doch bei den Reformen nicht darum, dass einzelne Abgeordnete oder Funktionäre damit zufrieden sind, was herausgekommen ist oder wer sich profilieren konnte“, sagte Radtke dem Focus.

Warnung vor Folgen der bisherigen Kommunikation

Mit Blick auf die bisherige Kommunikation der Union zur Reform des Sozialstaats formulierte Radtke im Gespräch mit dem Focus grundsätzliche Kritik. „Wir haben eigentlich ausreichend schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Ich dachte immer, lernen durch Schmerz sei zwar unangenehm, hätte aber einen Effekt.“

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Donald Trump

Trump attackiert Nato-Partner scharf und nennt sie Feiglinge

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an den Partnerstaaten in der Nato verschärft. In mehreren Beiträgen auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social warf er den Bündnispartnern mangelnde Beteiligung an sicherheitspolitischen Maßnahmen im Nahen Osten und Feigheit vor.

Schwere Vorwürfe gegen Nato-Partner

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Nato ohne die USA als wirkungslos. „Ohne die USA ist die Nato ein Papiertiger“, schrieb er am Freitag bei seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.
Trump warf den Partnerstaaten vor, sich nicht an Anstrengungen gegen Teheran beteiligt zu haben. „Sie wollten sich nicht am Kampf beteiligen, um einen atomar bewaffneten Iran zu verhindern“, erklärte er laut Truth Social.

Kritik an fehlender Beteiligung im Persischen Golf

Trump verwies darauf, dass sich die Nato-Partner nun über Konsequenzen beschwerten, an deren Verhinderung sie sich nach seinen Worten nicht beteiligen wollten. Jetzt, da dieser Kampf „militärisch gewonnen“ sei, beschwerten sie sich über die hohen Ölpreise, die sie zahlen müssten, wollten aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen.

Vorwurf der Feigheit

Nach Darstellung Trumps wäre ein Eingreifen im Bereich der Straße von Hormus unkompliziert. Dabei sei das „ein einfaches militärisches Manöver“ gegen den einzigen Grund für die hohen Ölpreise, so Trump. „Das wäre für sie so einfach und mit so geringem Risiko verbunden.“
In diesem Zusammenhang griff der US-Präsident die Bündnispartner scharf an. Die Nato-Partner seien „Feiglinge“, fügte der US-Präsident hinzu. „Wir werden uns daran erinnern.“

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Sicherer und bequemer gelangen Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer dank einer Unterstützung durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land jetzt ins Piesberger Gesellschaftshaus. / Foto: Ralf Siebenand

Gute Nachricht des Tages: Förderprogramm für Investitionen kleiner Kultureinrichtungen möglich

von PM 20. März 2026

Barrierefreiheit, Brandschutz, Nachhaltigkeit … Oftmals fehlt kleineren Kultureinrichtungen für dringend erforderliche Investitionen das Geld. Hier kann das Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen des Landes Niedersachsen vielleicht helfen. 2026 vergibt der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) erneut Zuschüsse des Landes Niedersachsen zur Förderung von Investitionen. Antragsfrist ist der 18. Mai.

Förderung von Kunst und Kultur in Stadt und Landkreis

Gefördert werden kleine Kultureinrichtungen und Kulturvereine mit Sitz in Stadt und Landkreis Osnabrück, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen und ein regelmäßiges, öffentlich zugängliches Kulturangebot vorhalten. Dazu gehören beispielsweise Heimatvereine, Amateurtheater, Freilichtbühnen, freie professionelle Theater ebenso wie nichtstaatliche Museen, soziokulturelle Einrichtungen, Kunstvereine, Kunstschulen, Musikvereine, Musikschulen oder Musikzentren. Im Antrag müssen sowohl die Notwendigkeit als auch der Umfang der geplanten Maßnahme nachvollziehbar dargelegt werden; das gilt
auch für den nachhaltigen Nutzen.

Qualität soll gefördert werden

Mit Unterstützung aus dem Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen konnte der Heimatverein Rieste seine Vereinsräume neu gestalten. / Foto: Stefan Walter

Mit Unterstützung aus dem Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen konnte der Heimatverein Rieste seine Vereinsräume neu gestalten. / Foto: Stefan Walter

Der LVO fördert bauliche Investitionen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, ferner Anschaffungen einschließlich digitaler Infrastruktur oder Veranstaltungstechnik. Sie sollen unter anderem zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität sowie der Aufenthaltsqualität beitragen. Von diesem Förderprogramm konnte 2025 zum Beispiel der Heimat- und Verkehrsverein Ankum profitieren und eine neue Küche für sein Heimathaus anschaffen. Der Kur- und Verkehrsverein Hasbergen baute an einem restaurierten historischen Wasserturm ein Gartenhaus und schuf zusätzlich eine Sitzgelegenheit, das Piesberger Gesellschaftshaus erhielt endlich eine
robuste, sichere Rollstuhlrampe und der Heimatverein Rieste konnte seine Vereinsräume neu gestalten.

Mit finanzieller Unterstützung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land und umfangreicher Eigenleistung errichtete der Kultur- und Verkehrsverein Hasbergen am dortigen Alten Wasserturm ein Gartenhaus. / Foto: Gordian Niehenke

Mit finanzieller Unterstützung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land und umfangreicher Eigenleistung errichtete der Kultur- und Verkehrsverein Hasbergen am dortigen Alten Wasserturm ein Gartenhaus. / Foto: Gordian Niehenke

Wie Fördermittel beantragt werden können

Beantragt werden können Fördermittel in Höhe von 1.000 Euro bis zu 25.000 Euro. Die Förderung beträgt in der Regel bis zu 75 Prozent der Gesamtausgaben. Ehrenamtliches Engagement kann als fiktive Ausgabe einberechnet werden; Näheres regeln die Förderrichtlinien.

Anträge können bis spätestens 18. Mai beim Landschaftsverband Osnabrücker Land eingereicht werden. Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und Antragsformulare zum Herunterladen sind auf der Website des Landschaftsverbandes zu finden. Bei Fragen wenden Sie sich an Nina Hauff (Telefon: 0541 600 585-16, E-Mail: hauff@lvosl.de).

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Boris Palmer

Boris Palmer bereut nichts und kritisiert „woke“ Kultur

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer verteidigt seine umstrittenen öffentlichen Äußerungen und sieht sich im Umgang mit Kritik weitgehend im Recht. Zugleich räumt er Fehler ein und beschreibt, wie er inzwischen künstliche Intelligenz einsetzt, um Shitstorms vorzubeugen. In einem Interview äußert er zudem Kritik an gesellschaftlichen Debatten über Sprache und Moral und grenzt sich von politischen Spitzenämtern ab.

Palmer bleibt bei seinen Aussagen

Der für Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer steht auch zu seinen umstrittenen Äußerungen. „Ich bereue nichts, was ich gesagt habe“, sagte Palmer dem „Spiegel“. Allerdings ärgere er sich darüber, dass er es seinen Gegnern so leicht gemacht habe, ihn zu diskreditieren.
Um Shitstorms zu vermeiden, lasse Palmer seine Postings mittlerweile von künstlicher Intelligenz prüfen. „Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich ChatGPT, ob ich das so schreiben kann.“ Der Chatbot sei aber „ziemlich woke“, meistens sage er nein, sagte Palmer dem „Spiegel“.

Kritik an Entschuldigungskultur und Wokeness

Natürlich habe er mitunter auch „falsche Sachen“ gesagt, gab Palmer gegenüber dem „Spiegel“ zu. „Entschuldigt habe ich mich manchmal, um weiteres Unheil von mir abzuwenden, ohne das überhaupt so zu meinen.“ Er halte es „für eine Unsitte, dass man Leute so lange öffentlich mit Schlamm bewirft, bis sie Entschuldigung sagen, nur um ihren Kopf zu retten“.
Der Zeitgeist der Wokeness sei auf dem Rückzug, sagte Palmer dem „Spiegel“. „Es wurde so übertrieben mit der Sprachregulierung und Moralisierung, dass mittlerweile die Mehrheit der Menschen die Nase davon voll hat.“

Politische Einordnung und zukünftige Rolle

Seit vielen Jahren eckte Palmer an – etwa in Migrationsdebatten. Zuletzt hat sich Palmer auf Social Media gemäßigt und wurde auf der politischen Bühne wieder salonfähig. Einen Ministerposten in der baden-württembergischen Landesregierung unter dem grünen Wahlgewinner Cem Özdemir will er nicht anstreben. Dennoch könnte er in die Regierungsarbeit eingebunden werden.

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20. März 2026 0 Kommentare
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