NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat nach dem Hitze-Wochenende eine vorerst positive Bilanz für den Umgang des Gesundheitssektors mit den Extremtemperaturen gezogen. Nach ersten Berichten aus den Bezirksregierungen hätten sich die Strukturen in Rettungsdienst, Pflege und Krankenhäusern bewährt, sagte er der „Rheinischen Post“ (Montag). Zugleich kündigte Laumann an, die bestehenden Strukturen der Gesundheitsversorgung mit Blick auf künftige Hitzewellen umfassend zu überprüfen.
„Strukturen haben sich bewährt“
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“ (Montag), soweit man das zum jetzigen Zeitpunkt über die Berichte aus den Bezirksregierungen beurteilen könne, hätten sich die Strukturen im Bereich Rettungsdienst, Pflege und Krankenhäuser bewährt. Damit zieht er nach dem Hitze-Wochenende eine vorerst positive Bilanz zum Umgang mit den Extremtemperaturen im Gesundheitssektor.
Er betonte zugleich seine Anerkennung für die Einsatzkräfte. Er sei den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen Kräften, die sich gerade darum kümmerten, dass Notfälle so gut wie möglich versorgt würden und dass vulnerable Gruppen wie alte Menschen, Pflegebedürftige und Patienten in den Krankenhäusern durch die Hitze keinen Schaden nähmen, sehr dankbar für ihren Einsatz, so Laumann in der „Rheinischen Post“.
Überprüfung der Strukturen angekündigt
Zugleich kündigte Laumann laut „Rheinischer Post“ an, die geltenden Strukturen in der Gesundheitsversorgung mit Blick auf Hitzewellen zu überprüfen. „Wir werden als Gesundheits- und Pflegeressort in den kommenden Tagen gemeinsam mit dem Innenministerium und anderen Ressorts, den Bezirksregierungen, der Krankenhausgesellschaft, den Pflegeeinrichtungen und medizinischen Fachgesellschaften auswerten, welche konkreten Auswirkungen diese extreme Hitze auf unser System der Gesundheitsversorgung und der Pflege hat, wie alle an der Versorgung Beteiligten auf diese Herausforderung reagiert haben, welche Maßnahmen ergriffen wurden, die für andere ein Vorbild sein könnten, und was wir gegebenenfalls in der Versorgung, Prävention und Zusammenarbeit verbessern können“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“.
Man werde sich angesichts des Klimawandels darauf vorbereiten müssen, dass man in Zukunft häufiger mit derartigen Hitzewellen konfrontiert werde, so der CDU-Politiker gegenüber der „Rheinischen Post“.
