Die anhaltende Trockenheit macht sich auch auf den Osnabrücker Friedhöfen bemerkbar. Weil es in der Region seit Wochen nicht mehr ergiebig geregnet hat, sind Wiesen und Bäume stark ausgetrocknet. Die Friedhofsverwaltung warnt deshalb vor einer erhöhten Brandgefahr und appelliert an Besucherinnen und Besucher, auf Grablichter mit offener Flamme zu verzichten.
Offene Flammen können schnell zum Risiko werden
Insbesondere klassische Kerzengrablichter können bei der derzeitigen Trockenheit zur Gefahr werden. In den waldartigen Bereichen der Osnabrücker Friedhöfe sind Grablichter mit offener Flamme grundsätzlich nicht zulässig. Die Friedhofsverwaltung bittet darum, auch in anderen Bereichen derzeit möglichst auf offene Flammen zu verzichten, um Brände zu verhindern.
LED-Grablichter nicht einfach wegwerfen
Eine mögliche Alternative sind LED-Grablichter. Allerdings weist die Friedhofsverwaltung darauf hin, dass auch diese Nachteile haben. Aufgrund der enthaltenen Batterien oder Akkus gelten sie nicht als nachhaltig und dürfen nach Gebrauch nicht über den normalen Abfall entsorgt werden. Stattdessen müssen sie als Elektroschrott entsorgt werden.
Tipps für klimaresistente Grabgestaltung
Wer Gräber umwelt- und klimafreundlicher gestalten möchte, findet weitere Hinweise in der städtischen Broschüre „Grabarten“. Darin gibt es neben Tipps zum Umweltschutz auf Friedhöfen auch eine Liste mit Pflanzen, die besonders klimaresistent und bienenfreundlich sind.
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