Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seinen letzten Wahlkampftermin absolviert. Bei einem Besuch im Chemiepark Leuna warnte er vor den Folgen einer AfD-Wahl. Die CDU liegt in Umfragen deutlich hinter der AfD.
Abgeschirmte Termine mit Politik und Wirtschaft
Merz traf sich am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Chemiepark Leuna mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und Unternehmensvertretern. Später folgte ein Termin mit Landes- und Kommunalpolitikern. Schon sein erster Auftritt in Quedlinburg am Montag hatte in einer nicht öffentlich zugänglichen Burg stattgefunden.
Umfragewerte und AfD-Kritik
Wenige Tage vor der Wahl am Sonntag liegt die CDU in Sachsen-Anhalt bei 22 bis 23 Prozent und damit bis zu 20 Punkte hinter der AfD.
Merz warnte erneut vor einer Wahl der AfD. Die Partei wolle "aus dem Binnenmarkt raus" und auch aus Schengen und der Europäischen Union austreten. Im Chemiepark betonte er: "solche Projekte, wie sie hier hinter uns entstehen, von Grund auf infrage".
Appell an die Wähler
"Wer möchte, dass in Deutschland ein offenes und liberales Land bleibt und wer möchte, dass Sachsen-Anhalt ein interessanter, auf europäisch interessanter Standort bleibt, der darf am Sonntag nicht die AfD wählen". Bei der kurzen Pressebegegnung waren Fragen nicht zugelassen.