Sie soll hoch hinaus: Auf dem Nikolaiort soll zur Weihnachtszeit eine 27 Meter hohe Weihnachtspyramide stehen. Damit würde Osnabrück sogar Hannovers bekannte Weihnachtspyramide auf dem Kröpcke deutlich überragen. Noch hält sich die Stadt mit konkreten Details allerdings zurück.
Neuer Blickfang des Weihnachtsmarkts
Rund 27 Meter Höhe, so verrät es eine Ankündigung der Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land – damit könnte die geplante Weihnachtspyramide zu einem neuen Blickfang des Osnabrücker Weihnachtsmarkts werden. Die 18 Meter hohe Pyramide auf dem Kröpcke in Hannover würde sie um rund neun Meter überragen. Es wäre damit das höchste Bauwerk seiner Art in Niedersachsen und möglicherweise sogar die weltgrößte Weihnachtspyramide – diesen vom Rekord-Institut bestätigten Rekord hält bislang die Dresdner Weihnachtspyramide mit einer Höhe von 26,5 Metern.
Nach Informationen unserer Redaktion soll die Konstruktion in Osnabrück über mehrere Etagen verfügen, auf denen Besucherinnen und Besucher wie in Dresden – dort finden 40 Personen in der 1. Etage Platz – sitzen können. Bestätigt ist das Projekt bislang allerdings nur grundsätzlich.
„Tatsächlich laufen derzeit die Planungen für eine neue Weihnachtspyramide auf dem Nikolaiort. Die Details sind allerdings noch in Abstimmung, sodass wir beispielsweise zu Höhe, Aufbauzeit, Beleuchtung und weiteren technischen Daten im Moment noch keine verbindlichen Angaben machen möchten“, erklärt Stephan Gerecht vom Marketing Osnabrück auf HASEPOST-Anfrage.
Weihnachtsmarkt wächst bis zum Nikolaiort
Die geplante Pyramide ist Teil einer größeren Veränderung des Osnabrücker Weihnachtsmarktes. 2026 soll sich das weihnachtliche Angebot stärker durch die Innenstadt ziehen. Zusätzliche Stände sollen den Domhof mit dem Nikolaiort verbinden. Dort ist ein Wintermarkt vorgesehen. Der Nikolaiort bekommt damit erstmals eine deutlich stärkere Rolle im weihnachtlichen Innenstadtgeschehen. Überragt werden soll der Wintermarkt, der parallel zum Weihnachtsmarkt stattfindet, von der neuen Weihnachtspyramide.
Historische Kulisse bleibt Mittelpunkt
Der eigentliche Weihnachtsmarkt zwischen Rathaus, Dom und Theater lebt weiterhin von seiner historischen Kulisse. Das Rathaus des Westfälischen Friedens, die Marienkirche und die historischen Giebelhäuser bilden den Rahmen für die beleuchteten Marktstände.
Zu den besonderen Attraktionen gehört vor dem Rathaus das mehr als 100 Jahre alte Traditionskarussell der Familie Telsemeyer. Auf dem Domhof steht wieder ein sechs Meter hoher Nussknacker, der als größter voll funktionsfähiger Nussknacker auf einem Weihnachtsmarkt gilt. Vor dem Theater dreht sich außerdem erneut die weltgrößte funktionstüchtige Spieluhr mit lebensgroßen Figuren zu Weihnachtsmelodien. Mit der geplanten Pyramide kommt nun ein weiterer Superlativ hinzu – und der dürfte schon von weitem sichtbar sein.
Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr vom 23. November bis 22. Dezember statt.
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