Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die jüngste Angriffswelle Russlands auf zahlreiche Ziele in der Ukraine scharf verurteilt. Er warf Moskau vor, auf Eskalation statt auf Verhandlungen zu setzen, und bekräftigte die Unterstützung Deutschlands für Kiew. Während Russland nach Angaben aus Kiew in den vergangenen Tagen massiv Drohnen und Raketen einsetzte, lobte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die deutsche Hilfe bei der Luftverteidigung. Beide Seiten verwiesen auf die Notwendigkeit weiterer Kooperation.
Merz wirft Russland Eskalation vor
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte am Donnerstag die jüngste Angriffswelle Russlands auf die Ukraine. „Die schwersten russischen Angriffe auf die Ukraine seit Langem zeigen: Moskau setzt auf Eskalation statt Verhandlung“, so Merz am Donnerstag. „Wir stehen weiter an der Seite der Ukraine.“ Kiew und seine Partner seien bereit für Verhandlungen über einen „gerechten Frieden“, Russland aber führe weiter Krieg.
Massive Drohnen- und Raketenangriffe
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatten die Russen während der Angriffswelle in den vergangenen beiden Tagen 1.567 Drohnen und 56 Raketen verschiedener Typen eingesetzt. Dabei wurden Ziele im ganzen Land ins Visier genommen.
Selenskyj dankt Deutschland
Selenskyj bedankte sich am Donnerstag ausdrücklich bei Deutschland für die Unterstützung. „Es ist Deutschland, das viel dazu beigetragen hat, uns bei der Verteidigung gegen den russischen Terror zu unterstützen“, schrieb er bei X. Man wisse das sehr zu schätzen. „Dank der von Deutschland bereitgestellten Luftabwehrsysteme konnten Tausende von Menschenleben gerettet werden.“ Es sei wichtig, dass man auch jetzt weiterhin koordiniert zusammenarbeite, um Europa zu stärken, so der ukrainische Präsident.
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