Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will ihre am Montag wegen Sicherheitsbedenken abgebrochene Reise in den Libanon möglichst bald nachholen. Im Ministerium wird derzeit die Gesamtlage neu bewertet, eine zeitnahe Umsetzung einer ähnlichen Reise bleibt jedoch das erklärte Ziel. Die geplante Visite galt als wichtiges Zeichen für die Situation vor Ort und die Unterstützung über UN-Organisationen.
Reise in den Libanon soll bald nachgeholt werden
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will die am Montag kurzfristig abgebrochene Reise in den Libanon nach Angaben ihres Hauses bald nachholen. „Wir sind hier in internen Diskussionen und noch mal bei einer Bewertung der Gesamtlage, aber es ist durchaus immer noch das Ziel“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. Es gehe um ein Zeichen für die Situation vor Ort. „Es wurden ja auch neue Zusagen gemacht für die Unterstützung über die Organisationen der Vereinten Nationen vor Ort, und es ist eigentlich immer noch Ziel, eine ähnliche Reise sehr zeitnah umzusetzen“, so die Sprecherin weiter, ebenfalls gegenüber der dts Nachrichtenagentur.
„Dramatische Wende“ bei der Sicherheitslage
Zum Ablauf der Absage der Libanon-Reise am Montag erklärte die Sprecherin des Ministeriums der dts Nachrichtenagentur, dass sich kurz vor der geplanten Landung eine „dramatische Wende“ in der Einschätzung der Sicherheitslage ergeben habe. „Die Ankündigung der israelischen Regierung und die darauffolgende Entwicklung führten dann zu einem neuen Lagebild, weshalb entschieden wurde, umzukehren und erst mal auf Zypern zu landen und dann den Weg zurück nach Berlin anzustellen.“
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