Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew im Kanzleramt. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen energiepolitische Fragen, der regionale Friedensprozess im Südkaukasus sowie Aspekte der internationalen Sicherheitspolitik.
Vier-Augen-Gespräch zu Energie, Frieden und Sicherheit
Regierungssprecher Stefan Kornelius kündigte am Montag ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew an. Thema des Treffens im Kanzleramt seien Energie und Rohstoffe, der regionale Friedensprozess sowie die internationale Sicherheitspolitik, so Kornelius.
„Deutschland ist interessiert an dem Friedensprozess in der Region“, sagte Kornelius der dts Nachrichtenagentur. „Er ist sehr, sehr zentral für die Stabilisierung im Südkaukasus.“ Man habe ein hohes Interesse an einem „umfassenden Frieden“ zwischen Aserbaidschan und Armenien, erklärte der Regierungssprecher weiter gegenüber der dts Nachrichtenagentur.
Interesse an Stabilität im Südkaukasus
„Wir sind bereit, das zu unterstützen, mit beiden Partnern. Und Deutschland hat ebenfalls ein hohes Interesse, dass diese Schlüsselländer in der Nähe Irans und auch der arabischen Konfliktherde auch zur Stabilität in der breiteren Region beitragen können“, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur.
Geplante Unterzeichnung eines Papiers
Bei dem Besuch von Ilham Alijew ist zudem die Unterzeichnung eines Papiers vorgesehen. Zu den Inhalten will sich die Bundesregierung nach Angaben des Regierungssprechers jedoch erst nach der Unterzeichnungszeremonie äußern.
