FDP-Chef Wolfgang Kubicki lehnt staatliche Eingriffe in die Energiepreise ab. Stattdessen fordert er Steuersenkungen und den Ausbau heimischer Energieförderung. Die Kritik richtet sich auch gegen die aktuelle Regierungspolitik.
Kritik an Preispolitik und 12-Uhr-Regel
Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki warnt davor, auf steigende Energiepreise mit neuen Entlastungen zu antworten.
"Der beste Spritpreisdeckel ist es, wenn der Staat seine klebrigen Hände bei sich behält", sagte Kubicki dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe). "Steuern runter und die heimische Energieförderung ausbauen – das ist für eine dauerhaft sinnvolle Energiepolitik unausweichlich."
Scharfe Worte zur Regierungspolitik
"Gott bewahre uns vor weiterem Gefummel an den Preisen durch diese Regierung", fügte Kubicki hinzu. "Die 12-Uhr-Regel hat schon genug Schaden angerichtet."