Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) drängt die Bundesregierung vor den Koalitionsberatungen von Union und SPD auf eine deutliche Senkung der Stromsteuer. Die frei werdenden Haushaltsmittel durch den voraussichtlichen Wegfall der Entlastungsprämie sollten nach Ansicht des Verbandes gezielt für Entlastungen bei Stromkosten genutzt werden.
VKU fordert Nutzung von Haushaltsspielräumen
Vor den Koalitionsberatungen von Union und SPD am Dienstagabend hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Bundesregierung aufgefordert, die Stromsteuer auf das europäische Minimum zu senken. „Die Koalition wäre gut beraten, durch den voraussichtlichen Wegfall der Entlastungsprämie entstehende Spielräume im Haushalt gezielt für eine Absenkung der Stromsteuer zu nutzen“, sagte ein VKU-Sprecher der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Entlastung für Privathaushalte und Mittelstand
Der VKU dringt darauf, die Stromsteuer „bestenfalls … für alle auf das europäische Minimum“ zu senken, um Privathaushalte und Mittelstand „verlässlich ab dem kommenden Jahr zu entlasten“. Die Steuer könne hier von 2,05 auf bis zu 0,1 Cent pro Kilowattstunde abgesenkt werden, so der VKU-Sprecher weiter.
✨ mit KI bearbeitet