In der schwarz-roten Koalition wird offenbar über eine Abschaffung des Steuerbonus für Handwerkerleistungen nachgedacht. Laut einem Bericht der „Bild“ (Dienstagsausgabe) werden dafür derzeit Reaktionen von Wirtschaftsverbänden eingeholt, um die Folgen und die Praktikabilität eines solchen Schrittes zu prüfen.
Koalitionspolitiker sondieren Stimmung in Wirtschaftsverbänden
Politiker der Koalition fühlen nach Informationen der „Bild“ (Dienstagsausgabe) in Wirtschaftsverbänden vor, was eine Abschaffung des Steuervorteils bewirken würde und ob sie praktikabel wäre. Ziel seien „mehr Steuereinnahmen für den Bundeshaushalt“, hieß es laut „Bild“.
Aktuell können private Haushalte jährlich 20 Prozent der Handwerkerleistungen in Höhe von maximal 6.000 Euro von der Einkommenssteuer abziehen. Das entspricht maximal 1.200 Euro.
Unklarheit in der Unionsfraktion
In der CDU/CSU-Fraktionsspitze hieß es laut „Bild“ unter Berufung auf Fraktionskreise, man wisse nichts von einer möglichen Abschaffung des Steuervorteils.
Bundesfinanzministerium hält sich bedeckt
Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte auf „Bild“-Anfrage, ob eine Abschaffung des Steuerbonus geplant sei: „Wir haben dazu nichts mitzuteilen.“
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