Der VfL Osnabrück hat sein drittes Testspiel der Sommervorbereitung verloren. Im über viermal 30 Minuten ausgetragenen XXL-Test unterlagen die Lila-Weißen dem Zweitliga-Aufstiegsfavoriten Hannover 96 mit 1:2 – nach zwischenzeitlichem Ausgleich reichte es am Ende nicht zu mehr.
Cheftrainer Timo Schultz setzte auf das bekannte 3-4-3-System und ließ seine Mannschaft erstmals im neuen weißen Auswärtstrikot mit Thomas Philipps als Hauptsponsor auflaufen. Die besseren Chancen der Anfangsphase hatte der VfL: Robin Meißner scheiterte zunächst frei vor Torhüter Pascal Loretz am Torabschluss, kurz darauf im direkten Duell erneut. Im zweiten Viertel erhöhte Hannover den Druck und ging durch eine abgefälschte Flanke von Benjamin Källman in Führung, ehe Kolja Oudenne die Latte traf und Jonas Krumrey einen Distanzschuss von Stefan Thordarson parierte. Auf der Gegenseite glich Bryan Henning nach einem Ballgewinn im Mittelfeld aus – Meißner verpasste kurz darauf die mögliche Führung nur knapp.
Zur zweiten Halbzeit tauschte Schultz die komplette Mannschaft aus. Leon Opitz vergab nach Zuspiel von Jonathan Wensing die große Chance auf das 2:1, ehe Franz Roggow Hannover per Kopf erneut in Führung brachte. Der VfL drängte in der Folge auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrfach durch Opitz, während Niklas Sauter auf der Gegenseite mehrere Eins-gegen-eins-Situationen für sich entschied. Im letzten Viertel kam mit Jaydon Braaf, zuletzt bei Hellas Verona unter Vertrag, ein 23 Jahre alter Gastspieler zum Einsatz, zudem kehrte Lukas Bornschein nach einem grippalen Infekt zurück. Trotz zweier weiterer guter Gelegenheiten – Opitz traf zunächst nur das Außennetz, kurz vor Schluss nach freiem Lauf die Latte – blieb es beim 1:2. Torhüter Lukas Jonsson fehlte im Kader, da er aktuell für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt ist.
Über die volle Spielzeit ging der Hannoveraner Erfolg in Ordnung, auch wenn auf beiden Seiten weitere Treffer möglich gewesen wären. Für den VfL geht die Saisonvorbereitung mit weiteren Tests in den kommenden Wochen weiter.
