Jedes Jahr wandert eine kleine Gruppe von 10 bis 14 Mitgliedern des Lions Club Osnabrück ein Stück des Jakobswegs. Dabei geht es nicht allein um die Erfahrung auf dieser klassischen Pilgerstrecke und die Gemeinschaft beim Wandern. Es geht auch darum, entsprechend dem Motto der internationalen Lions-Bewegung „We Serve“ der Gemeinschaft zu dienen.
Die bereits seit Jahren erprobte Idee der Osnabrücker Lions: Etwa 130 Sponsoren belohnen jeden erwanderten Meter mit einem kleinen Betrag. Bei den rund 100 bis 120 Kilometern, die im Schnitt an vier Wandertagen absolviert werden, kann sich das allerdings zu einer erstaunlich großen Summe addieren.
An vier Wandertagen 60.000 Euro „erwandert“
Rund 60.000 Euro kamen bei der diesjährigen Etappe zusammen, die von Bilbao bis San Sebastián führte, erläuterte der aktuelle Lions-Präsident Marc Große-Hartlage bei einem Pressegespräch anlässlich der Spendenübergabe an die Osnabrücker Tafel.
15.000 Euro helfen beim Kauf eines neuen Kühlfahrzeugs für die Tafel
Von der Gesamtsumme erhält die Osnabrücker Tafel 15.000 Euro – und die sind bereits fest verplant, wie der ehrenamtliche Tafel-Vorsitzende Hermann Große-Marke erläuterte. Einer der Lieferwagen, mit denen die Tafel gekühlte Lebensmittel abholt und verteilt, muss ersetzt werden.
Wegen des notwendigen Kühlaufbaus, der dafür sorgt, dass die Kühlkette beim Transport nicht unterbrochen wird, ist das keine gerade günstige Anschaffung. Mit Kosten von rund 100.000 Euro rechnet der ebenfalls ehrenamtlich tätige stellvertretende Tafel-Vorsitzende Niklas Klinke. Die 15.000 Euro von den Osnabrücker Lions kommen daher gerade recht.
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