Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will in den kommenden Wochen ein Reformkonzept zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen vorlegen. Zur Gegenfinanzierung sollen nach seinen Plänen Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern stärker herangezogen werden.
Reformpläne für mehr Entlastung
Lars Klingbeil
Die geplante Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen müsse aus Sicht des Ministers solide gegenfinanziert werden. Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssten hierzu ihren Beitrag leisten, forderte Klingbeil in der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe).
Verteidigung der schwarz-roten Koalition
Zugleich nahm Klingbeil die schwarz-rote Koalition gegen Kritik in Schutz. Man arbeite hart daran, „dass man den Reformstau der letzten 20 Jahre überwinde“. Deutschland sei „viel zu lang ein blockiertes Land gewesen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe).
Die Regierung schiebe „riesige Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung“ an, modernisiere „die Sozialsysteme“ und reformiere „das Steuersystem“. Das zeige, „wie groß die Aufgaben seien“. „Natürlich gehe das nicht ohne Debatten. Aber diese Woche habe gezeigt, dass man vorankomme“, argumentierte Klingbeil laut „Süddeutscher Zeitung“ (Samstagausgabe).
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