Uefa-Funktionärin Nadine Keßler hat dem Bundeskanzleramt überraschend für das Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt abgesagt. Bundeskanzler Friedrich Merz sucht nun in einem größeren Kreis nach einer Nachfolgerin für Christiane Schenderlein.
Suche nach Nachfolgerin für Schenderlein
Christiane Schenderlein war bei der Kabinettsumbildung Ende Juli als Staatssekretärin ins Gesundheitsministerium gewechselt. Die neue Auswahl beschränkt sich laut „Bild“ nicht nur auf den Fußballbereich, sondern umfasst auch erfolgreiche Persönlichkeiten aus anderen Disziplinen, darunter explizit Olympiasiegerinnen und Goldmedaillengewinner.
Das Staatsministerium soll ein starkes Signal senden – für den Spitzensport genauso wie für den Breitensport.
Keßler, 2014 zur Weltfußballerin gekürt und vierfache deutsche Meisterin, steht für den Posten nicht zur Verfügung, wie die „Bild“ aus Regierungskreisen berichtet. Nach Informationen der „Bild“ hat sie die neue Frauenfußball-Bundesliga-Gesellschaft als mögliche Geschäftsführerin im Blick – dort gelte sie als absolute Wunschkandidatin.