Die preisbereinigte Produktion im Produzierenden Gewerbe in Deutschland ist im März 2026 gegenüber dem Vormonat deutlich zurückgegangen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die saison- und kalenderbereinigte Produktion um 0,7 Prozent, im Dreimonatsvergleich lag sie 1,2 Prozent unter dem Niveau der vorangegangenen drei Monate. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete das Produzierende Gewerbe einen kalenderbereinigten Rückgang um 2,8 Prozent.
Rückgang im Monats- und Jahresvergleich
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die preisbereinigte Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Januar 2026 bis März 2026 um 1,2 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor. Im Februar 2026 sank die Produktion gegenüber Januar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 0,5 Prozent, nachdem der vorläufige Wert mit -0,3 Prozent angegeben worden war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 war die Produktion im März 2026 kalenderbereinigt 2,8 Prozent niedriger.
Der Rückgang im März 2026 gegenüber dem Vormonat ist Destatis zufolge vor allem auf Produktionsrückgänge in der Energieerzeugung und im Maschinenbau zurückzuführen. Die Energieerzeugung verringerte sich um 4,0 Prozent, im Maschinenbau ging die Produktion um 2,7 Prozent zurück. Positiv wirkten sich hingegen die Anstiege im Baugewerbe und in der Automobilindustrie aus, die jeweils ein Plus von 1,9 Prozent verzeichneten.
Industrieproduktion unter Druck
Die Industrieproduktion, also das Produzierende Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe, sank im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent. Dabei verringerte sich die Produktion von Investitionsgütern um 1,6 Prozent und die Produktion von Konsumgütern um 1,9 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern stieg dagegen um 0,8 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 4,1 Prozent.
Entwicklung in energieintensiven Branchen
In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in diesen energieintensiven Industriezweigen von Januar 2026 bis März 2026 um 2,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025 war die energieintensive Produktion im März 2026 kalenderbereinigt um 1,2 Prozent niedriger, so das Bundesamt.
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