In Frankreich und Spanien Entspannung, auf Kreta und in der Türkei neue Brände.
In Frankreich und Spanien gibt es erste Erfolge im Kampf gegen die Waldbrände. Bei Bordeaux durften weitere 84.000 Menschen in ihre Häuser zurückkehren, wie die tagesschau berichtet. Insgesamt hatten sich in der Region rund 224.000 Menschen in Sicherheit bringen müssen. Regen erleichterte den Einsatzkräften die Löscharbeiten, doch die Behörden warnten, dass die Brände noch Wochen oder sogar Monate andauern könnten.
Neue Feuer in Südfrankreich und Burgund wüten
Auch im südfranzösischen Département Var und im Wald von Fontainebleau brachen neue Feuer aus, die teilweise Evakuierungen erforderten. Im Burgund, nahe Dijon, kämpften 150 Feuerwehrleute gegen einen Brand, der bereits 125 Hektar Land zerstörte. Die Bevölkerung wurde aufgrund des gesundheitsgefährdenden Rauchs aufgefordert, drinnen zu bleiben und Fenster geschlossen zu halten. Der ADAC bestätigt, dass die Lage in den betroffenen Urlaubsregionen weiterhin angespannt ist, mit gesperrten Straßen und eingeschränktem Bahnverkehr.
Waldbrände in Spanien und Portugal eskalieren
Reisende werden aufgefordert, sich über die aktuelle Situation zu informieren und Anweisungen der Behörden zu befolgen. In Spanien konnte der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó eingegrenzt werden, während im Nationalpark Arribes del Duero nahe der portugiesischen Grenze ein neues Feuer ausbrach. Zwölf Ortschaften und ein Campingplatz wurden evakuiert, rund 1.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig meldeten französische Medien etwa 40 aktive Feuer in verschiedenen Regionen Frankreichs, darunter ein größeres Feuer in Couchey bei Dijon.
Tödliche Waldbrände auf Kreta und in der Türkei
Auf Kreta erschwerten starke Winde die Brandbekämpfung aus der Luft, zwei Feuerwehrleute kamen dort ums Leben. In der Türkei kämpften Einsatzkräfte gegen mehrere Brände, insbesondere in der Touristenregion Antalya, wo Wohngebiete betroffen waren und einige Häuser niederbrannten. Staatschef Recep Tayyip Erdogan sprach von 90 neuen Brandherden, von denen die meisten jedoch unter Kontrolle gebracht worden seien.