In der spanischen Exklave Ceuta sind in den vergangenen Tagen Hunderte Migranten aus Marokko unkontrolliert über die Grenze gelangt. Die "Guardia Civil“ und die Notdienste waren laut spanischer Medienberichte überfordert.
Ankunft und Reaktionen
Die Migranten, viele von ihnen aus Marokko, erreichten die spanische Küste zu Fuß oder schwimmend. Sie feierten ihre Ankunft mit Jubelrufen und Umarmungen. Einige trugen Kinder auf den Armen und suchten den Weg zu einem Aufnahmezentrum.
Die Situation in Ceuta hatte sich zuvor zugespitzt, nachdem die lokalen Behörden bereits seit Tagen um nationale Unterstützung gebeten hatten.
Der Präsident der Region Ceuta, Juan Jesús Vivas, forderte die Regierung auf, den nationalen Notstand auszurufen und die Kontrolle zu übernehmen. Zudem appellierte er an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. Ceuta habe in der Vergangenheit ähnliche Situationen mit Entschlossenheit gemeistert, so Vivas.