Feuerwehr evakuiert Schulen nach Reizhusten und Atemnot bei Schülern.
In zwei Schulen in Ostdeutschland kam es am Montag zu Großeinsätzen der Feuerwehr, nachdem Schüler über Atemwegsbeschwerden klagten. In Dresden wurden 440 Personen aus einer Oberschule evakuiert, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort mitteilte. 42 Schüler zeigten Symptome wie Reizhusten, doch die Ursache blieb zunächst unklar. Messtrupps suchten vergeblich nach schädlichen Stoffen, wie der Sprecher erklärte: „Erfahrungsgemäß ist es immer sehr schwer, dort etwas an Stoffen zu identifizieren.“ Dennoch werde weiter versucht, die Ursache zu finden. Die Evakuierung betraf das gesamte Schulgebäude, der Unterricht wurde für den Tag abgesagt.
Pfefferspray löst Großeinsatz an Schule aus
In Burg im Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) kam es ebenfalls zu einem stundenlangen Großeinsatz. Mehrere Schüler der Sekundarschule im Diesterweg klagten über plötzliche Atemwegsbeschwerden, woraufhin das Gebäude evakuiert wurde. Laut Jens Wiedemann, Ortswehrleiter der Stadt Burg, wurden zwei Schüler zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude, doch Messungen brachten zunächst kein Ergebnis. Erst gegen 13:30 Uhr gestanden Schüler, Pfefferspray versprüht zu haben, wie die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet. Der Einsatz endete mit der Klärung der Ursache, der Unterricht fand nicht mehr statt.
Schulen reagieren schnell auf Gefahrensituationen
Während in Burg die Ursache schnell geklärt werden konnte, blieb sie in Dresden vorerst unbestimmt. Beide Einsätze zeigen jedoch, wie schnell Schulen auf solche Vorfälle reagieren müssen, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten. Die Feuerwehr betonte in beiden Fällen, dass die Lage unter Kontrolle sei und keine akute Gefahr mehr bestehe.