Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, hält Forderungen nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung für richtig – aber kaum umsetzbar. Er verweist auf ein globales Wettrennen um Technologieführerschaft, das auch Sicherheitsfragen berührt.
Wettrennen um Technologieführerschaft
Der „Rheinischen Post“ sagte Fuest: „Da Forschung grundsätzlich schwer zu überwachen ist und China sich kaum einbinden lassen wird, halte ich die Erfolgsaussichten einer Vereinbarung über langsamere KI-Entwicklung für gering.“
Laut Fuest gibt es ein Wettrennen um die Technologieführerschaft nicht nur zwischen den führenden US-Unternehmen, sondern auch zwischen den USA und China. Die Verfügbarkeit der leistungsfähigsten KI sei dabei nicht nur wirtschaftlich entscheidend, sondern auch für die nationale Sicherheit.
Forschung muss Risiken eindämmen
Gleichzeitig betonte der Ökonom, es helfe nichts, man müsse die Forschung auch in Richtung der Eindämmung von Sicherheitsrisiken vorantreiben.
Am Wochenende hatten Aufrufe von KI-Techbossen in den USA, die Entwicklung von KI zu verlangsamen, für Aufregung gesorgt.