Rekordtemperaturen und Hitzewarnungen führen zu Stromausfällen und Todesfällen.
Eine extreme Hitzewelle belastet aktuell weite Teile Europas. Besonders betroffen ist Frankreich, wo die Temperaturen lokal auf bis zu 40 Grad klettern. Die anhaltenden hohen Temperaturen führen nicht nur zu gesundheitlichen Belastungen, sondern auch zu technischen Problemen und tragischen Unfällen.
Hitze löst Stromausfall für 120.000 Haushalte aus
In der nordwestfranzösischen Region Finistère kam es aufgrund der Hitze zu einem Vorfall an einem Transformator in Ergué-Gabéric nahe Quimper. Dadurch waren am Mittwochmorgen rund 68.000 Haushalte ohne Strom. Zeitweise waren sogar bis zu 120.000 Haushalte betroffen, wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf AFP berichtet. Der Netzbetreiber RTE rechnet damit, dass die Stromversorgung erst am Abend wieder vollständig hergestellt sein wird. Bis dahin werden Pflegeheime mit Notstromaggregaten versorgt.
Hitzewelle fordert 40 Ertrinkungstote in Frankreich
Noch dramatischer sind die Folgen der Hitzewelle in Form von Ertrinkungsunfällen. Allein in Frankreich starben seit Beginn der Hitzewelle mindestens 40 Menschen durch Ertrinken. Die hohen Temperaturen treiben viele Menschen an Gewässer, um sich abzukühlen – oft mit fatalen Folgen. Die Behörden warnen vor den Gefahren und raten zu besonderer Vorsicht.
Europa warnt vor lebensbedrohlicher Hitze
In weiten Teilen Europas gelten derzeit rote Hitzewarnungen. Die extremen Temperaturen belasten nicht nur die Infrastruktur, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung. Besonders ältere Menschen und Kinder sind gefährdet. Experten raten, ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und körperliche Anstrengungen in den kühleren Stunden des Tages zu verlegen.
