Unbekannte Substanz auf Stena-Line-Fähre führt zu Evakuierung und Verletzten.
Im Rostocker Überseehafen hat am Mittwoch ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei stattgefunden, nachdem auf der Stena-Line-Fähre „Mecklenburg-Vorpommern“ ein unbekannter Gefahrstoff ausgetreten war. Wie der NDR berichtet, soll der Stoff aus einem Zugwaggon an der Eisenbahnrampe entwichen sein. Die genauen Umstände und die Art der Substanz sind weiterhin unklar, doch die Polizei stuft sie vorläufig als toxisch ein. Einsatzkräfte in Chemikalien-Schutzanzügen sind vor Ort, um die Substanz zu identifizieren und die Lage zu klären.
Fähre evakuiert nach medizinischer Untersuchung
Nach Angaben der Reederei Stena Line wurden vier Besatzungsmitglieder vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wie tag24.de berichtet. Die Fähre, die eigentlich um 15 Uhr in Richtung Trelleborg (Schweden) ablegen sollte, wurde evakuiert. An Bord befanden sich laut Polizei 164 Passagiere und 51 Besatzungsmitglieder. Die Reederei sprach jedoch von 168 Menschen, die zum Terminal zurückgebracht wurden. Der Kapitän und einige Crewmitglieder blieben an Bord, eine akute Gefahr bestehe aber nicht.
Mindestens vier Verletzte bei Fähren-Evakuierung
Der NDR berichtet von mindestens vier leicht Verletzten, während tag24.de von drei oder vier Verletzten spricht, ohne nähere Angaben zur Schwere der Verletzungen zu machen. Die Einsatzkräfte haben einen weiträumigen Gefahrenbereich abgesperrt, und rund zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge sind im Einsatz. Die Fähre liegt am Liegeplatz 64, und die Evakuierung betraf insgesamt 215 Personen, wie moin.de angibt.
Unbekannte Substanz auf Fähre noch ungeklärt
Die genauen Ursachen und der weitere Verlauf des Einsatzes sind noch unklar. Die Spezialkräfte der Feuerwehr arbeiten weiterhin daran, die unbekannte Substanz zu identifizieren. Bis zur Klärung bleibt der Bereich um die Fähre abgesperrt, und die Rettungskräfte sind weiterhin vor Ort.