Das Klinikum Osnabrück hat seine zweite neue Intensivstation in Betrieb genommen. Damit steht eines der größten Bauprojekte des Hauses kurz vor dem Abschluss. Die neue Station erweitert die Möglichkeiten zur Behandlung und Überwachung schwer erkrankter Patientinnen und Patienten deutlich.
Neue Station bietet Platz für 24 Patienten
Die neue Intensivstation des Klinikum Osnabrück ist Teil der seit Jahren laufenden Erweiterung und Neustrukturierung der zentralen Operationsabteilung. Behandelt werden dort vor allem Patientinnen und Patienten, die nach Operationen oder aufgrund schwerer Erkrankungen besonders intensiv betreut und überwacht werden müssen.
Auf der Station stehen 24 reguläre Behandlungsplätze sowie zwei zusätzliche Reserveplätze zur Verfügung. Alle Plätze sind unter anderem für die Überwachung der Vitalwerte, medikamentöse Behandlungen sowie bei Bedarf für Beatmung oder Dialyse ausgestattet.
Zusammen mit den weiteren Intensiv- und Überwachungsbereichen verfügt das Klinikum nun über insgesamt 104 sogenannte Highcare-Plätze. Darunter versteht das Klinikum besonders ausgestattete Behandlungsplätze für schwer erkrankte Menschen, die engmaschig überwacht oder intensivmedizinisch versorgt werden müssen.
Rund 1.500 Quadratmeter große Station
Die neue Station umfasst rund 1.500 Quadratmeter und verfügt über 15 Ein- und Zweibettzimmer. Die Räume sind unter anderem mit Sichtschutz, Sonnenschutz und einer Temperaturregulation über die Lüftungsanlage ausgestattet.
In den innenliegenden Bereichen befinden sich Stationszentralen mit Zentralüberwachung, Lager-, Pflege- und Büroräume sowie Wartezimmer, Umkleiden und ein Abschiedsraum. Einige Zimmer verfügen außerdem über Schleusenbereiche, die beispielsweise bei der Behandlung infektiöser Erkrankungen als Hygienebarriere genutzt werden können.
Direkt angrenzend liegt eine baugleiche Intensivstation, die bereits 2020 eröffnet wurde und ebenfalls 24 Behandlungsplätze bietet.
Bauprojekt am Klinikum Osnabrück kurz vor dem Abschluss
Als letzter Abschnitt der neuen Operationsabteilung werden derzeit noch zwei weitere Operationssäle fertiggestellt. Sie sollen nach Angaben des Klinikum Osnabrück Ende des Jahres in Betrieb gehen. Dann soll das seit 2017 laufende Bauprojekt abgeschlossen sein.
Entstanden sind unter anderem zwei neue Intensivbereiche, eine neue zentrale Operationsabteilung mit künftig 13 Operationssälen sowie eine Zentralsterilisation und ein neuer Aufwachraum.
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