Der FC St. Pauli hat als erster Club der deutschen Fußball-Bundesliga einen Haustarifvertrag abgeschlossen. Der Verein und die Gewerkschaft Verdi teilten mit, dass der Vertrag einheitliche Tarifstufen, Gehaltsbänder sowie zentrale Regelungen zu Arbeitsbedingungen und sozialen Leistungen festlegt. Die Vereinbarung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2025 und läuft bis zum 30. Juni 2028.
Erster Haustarifvertrag in der Bundesliga
Der FC St. Pauli hat gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi einen Haustarifvertrag vereinbart. Das teilten der Verein und Verdi am Donnerstag mit. Der Vertrag gilt für Beschäftigte des Vereins sowie der verbundenen Gesellschaften in den Bereichen Vermarktung und Merchandising.
Ausgenommen von der Vereinbarung sind leitende Angestellte sowie der sportliche Bereich des Profifußballs einschließlich des Nachwuchsleistungszentrums und eSports. Mit dem Haustarifvertrag werden erstmals einheitliche Tarifstufen und Gehaltsbänder eingeführt. Zudem regelt der Vertrag zentrale Fragen zu Arbeitsbedingungen und sozialen Leistungen.
Die Laufzeit des Tarifvertrags ist bis zum 30. Juni 2028 angelegt. Die neuen Grundgehälter gelten rückwirkend ab dem 1. Juli 2025.
Langer Verhandlungsprozess seit 2021
Ausgangspunkt für den Prozess war ein Mitgliedsantrag aus dem Jahr 2021. In mehrjährigen Verhandlungsrunden haben Vertreter der Vereinsführung, der Personalabteilung sowie die aus Verdi-Mitgliedern zusammengesetzte Tarifkommission gemeinsam an der Ausgestaltung gearbeitet.
Der Tarifvertrag wurde am 6. Mai 2026 unterzeichnet. Für Mitarbeiter, die Mitglied von Verdi sind, gilt der Tarifvertrag automatisch. Alle anderen Beschäftigten im Geltungsbereich können entscheiden, ob sie dem Vertrag beitreten wollen.
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