Die konservative Demokratische Gesamtbewegung (DISY) ist bei der Parlamentswahl in Zypern stärkste Kraft geworden. Nach Angaben des Innenministeriums kommt sie nach Auszählung fast aller Stimmen auf rund 27 Prozent, gefolgt von der linken AKEL-Partei mit knapp 24 Prozent. Drittstärkste Kraft ist die ultranationalistische Nationale Volksfront (ELAM) mit etwa elf Prozent. Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2028.
Konservative DISY vor linker AKEL
Nach Angaben des zyprischen Innenministeriums kommt die konservative Demokratische Gesamtbewegung DISY nach Auszählung fast aller Stimmen auf rund 27 Prozent. Die linke AKEL-Partei wurde mit knapp 24 Prozent zweitstärkste Kraft, wie das Innenministerium weiter mitteilte.
Den dritten Platz belegte der Mitteilung zufolge die ultranationalistische Nationale Volksfront ELAM mit etwa elf Prozent, womit sie ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl von 2021 deutlich steigern konnte. Die Partei der politischen Mitte, DIKO, erreichte zehn Prozent. Zwei kleinere Parteien ziehen ebenfalls ins Parlament ein, darunter die erstmals antretende Bewegung für direkte Demokratie eines Youtubers und politischen Quereinsteigers.
Mehrere Parteien im neuen Parlament vertreten
Nach Angaben des Innenministeriums lag die Wahlbeteiligung bei über 66 Prozent. Im neuen Parlament sind neben DISY, AKEL, ELAM und DIKO auch zwei kleinere Parteien vertreten, darunter die erstmals antretende Bewegung für direkte Demokratie eines Youtubers und politischen Quereinsteigers.
Wahlkampf von Wohnungsnot und Migration geprägt
Der Wahlkampf in Zypern wurde stark von den Themen Wohnungsnot und Migration bestimmt. Die politische Macht im Land liegt beim direkt gewählten Staatsoberhaupt. Seit 2023 regiert konservativer Präsident Nikos Christodoulidis
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