Der frühere Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hat die Pläne seiner Heimatstadt Berlin für die Ausrichtung von Olympischen Spielen und einer Weltausstellung kritisch bewertet. Er stellt grundsätzlich infrage, ob Olympia in der heutigen Dimension noch in die Zeit passe und ob die Welt nicht andere Sorgen habe. Zudem warnt er vor einer erneuten Bewerbung für eine Expo und fordert ein Umdenken bei der Planung von Großprojekten.
Kritik an Olympia-Plänen Berlins
Der frühere Bahn-Chef Hartmut Mehdorn kritisiert die Pläne seiner Heimatstadt Berlin für die Ausrichtung von Olympischen Spielen und einer Weltausstellung. Man solle sich grundsätzlich fragen, „ob Olympia – auch in der Größe – noch in die heutige Zeit passe und ob die Welt nicht wirklich andere Sorgen habe“, sagte der 83-Jährige dem „Tagesspiegel“ (Quelle: „Tagesspiegel“).
Forderung nach Umdenken bei Großprojekten
Auf die Frage nach seinem Rat für die heutige Generation von Planern forderte Mehdorn ein Umdenken. Der Erfolg von Großprojekten entscheide sich in den ersten fünf Prozent ihrer geplanten Zeit, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Quelle: „Tagesspiegel“). Heute müsse man mehr öffentlich kommunizieren, Bürgerversammlungen anbieten und ernst nehmen, Reserven in Zeit und Budget vorsehen und transparent berichten.
Skepsis gegenüber Expo-Bewerbung
Auch eine Bewerbung Berlins um eine Weltausstellung (Expo) im Jahr 2035 sieht Mehdorn mit Skepsis. „Die Hannover-Expo im Jahr 2000 sei kein großer Erfolg gewesen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Quelle: „Tagesspiegel“). Daraus solle man lernen. „In Berlin werde es nicht anders sein.“ Man lebe im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz und könne sich heute alle Produkte auf dieser Welt im Internet ansehen. „Sie brauchen dafür doch nicht mehr auf eine Messe zu gehen oder auf eine Expo.“
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