Die im Mai geplanten Abstimmungen im Europaparlament zum digitalen Euro verschieben sich voraussichtlich auf Juni und Juli. Nach Informationen des „Handelsblatts“ (Dienstagausgabe) sind mehrere inhaltliche Fragen noch ungeklärt, weshalb die ursprünglichen Termine im Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie im Plenum nicht gehalten werden dürften.
Neue Termine für Ausschuss und Plenum im Gespräch
Die für Mai angesetzten Abstimmungen im Europaparlament zum digitalen Euro dürften sich verzögern. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen.
Als wahrscheinlicher Termin für die Abstimmung im zuständigen Ausschuss für Wirtschaft und Währung gilt nun der 23. Juni. Auch der 3. Juni sei möglich. Das ganze EU-Parlament könnte im Juli abstimmen. Bislang war der 5. Mai für den Ausschuss und der 26. Mai für das Plenum vorgesehen.
Offene Fragen zur Ausgestaltung des digitalen Euro
Ungeklärt sind Insidern zufolge mehrere Aspekte. Streitpunkte sind die Abwägung zwischen Privatsphäre und Vorkehrungen gegen Geldwäsche sowie der Vertrieb des digitalen Euros über die EZB oder die Banken.
Umstritten ist auch, wie viel Geld Nutzer maximal in digitalen Euros halten dürfen, sowie die Höhe der Gebühren, die Banken von Händlern beim Bezahlen mit dem digitalen Euro verlangen dürfen.
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