Die Deutsche Bahn führt im Fernverkehr schrittweise den Einsatz von Bodycams für Beschäftigte ein. Die Nutzung der Kameras ist freiwillig und richtet sich zunächst an mehr als 2.000 Mitarbeiter im Zugbegleitdienst, in der Bordgastronomie und in den DB-Lounges am Empfang. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl von Reisenden und Personal zu stärken.
Freiwilliger Bodycam-Einsatz im Fernverkehr
Die Deutsche Bahn bietet ihren Beschäftigten im Fernverkehr nun die Möglichkeit, während der Arbeit eine Bodycam zu tragen. Der Konzern kündigte am Mittwoch die schrittweise Einführung dieser freiwilligen Maßnahme an. Im ersten Schritt umfasst dies nach Unternehmensangaben über 2.000 Mitarbeiter im Zugbegleitdienst, in der Bordgastronomie und in den DB-Lounges am Empfang.
Michael Peterson, Personenfernverkehr-Vorstand, betonte laut Mitteilung der Deutschen Bahn: „Reisen im Fernverkehr sind sicher. Damit sich Reisende und Mitarbeitende auch weiterhin gut begleitet und sicher in unseren Zügen fühlen, führen wir Bodycams als einen weiteren Sicherheitsbaustein ein.“
Gesamtbetriebsrat unterstützt Maßnahme
Manfred Scholze, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, sprach von einem „wichtigen Signal“. Er erklärte weiter, man trage die Einführung von Bodycams im Fernverkehr mit und begrüße, dass die Nutzung freiwillig bleibe.
Schulungen vor dem ersten Einsatz
Bevor die Bodycams als technisches Hilfsmittel tatsächlich zum Einsatz kommen, müssen die betroffenen Mitarbeiter eine Schulung absolvieren. Diese umfasst nach Angaben der Deutschen Bahn die Einsatzbedingungen, die Rechtsgrundlagen, die Kennzeichnungspflichten sowie die praktische Bedienung und den Umgang mit der Bodycam.
