An der Bramscher Straße sollen Verkehrssicherheit und Lebensqualität verbessert werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am Donnerstag (11. Juni) einstimmig beschlossen, dass die Stadt Osnabrück weitere Maßnahmen für den Bereich prüfen soll, die nach der geplanten Sanierung umgesetzt werden sollen.
Tempo 30 in Teilen der Bramscher Straße möglich
Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem Tempo 30. Die Verwaltung soll ihre rechtlichen Spielräume ausschöpfen, um mindestens in Teilen der Bramscher Straße eine Geschwindigkeitsreduzierung zu ermöglichen. Gemeint ist dabei insbesondere der Abschnitt, der im Zuge der geplanten Sanierung betroffen ist. Momentan befindet sich die Planung in der Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Alle Interessierten können sich hier über die geplanten Arbeiten informieren und beteiligen.
Linksabbiegen für Autos soll verhindert werden
Ein weiteres Thema ist das unerlaubte Linksabbiegen. Bereits 2024 hatte der Ausschuss beschlossen, das Linksabbiegen für Radverkehr und ÖPNV aus der Bramscher Straße sicherzustellen. Für den Autoverkehr soll das Linksabbiegen dagegen weiterhin unterbunden werden.
Nun soll die Verwaltung geeignete Maßnahmen entwickeln, damit unerlaubtes Linksabbiegen wirksam verhindert wird. Volkmar Seliger (Grüne) regte an, dabei auch über technische Lösungen nachzudenken: „Die Polizeipräsenz hilft hier nicht – vielleicht tut es aber eine Ampel mit Rotblitzer.“ Verena Kämmerling (CDU) ergänzte: „Das unerlaubte Linksabbiegen ist an der Bramscher Straße ein Problem, das auch die Anwohnerinnen und Anwohner wahrnehmen.“
Bramscher Straße soll für Bus, Rad und Fußverkehr attraktiver werden
Heiko Panzer (SPD) machte deutlich, warum das Linksabbiegen an der Bramscher Straße aus Sicht des Ausschusses unterbunden werden soll. Das unerlaubte Linksabbiegen begünstige Ausweichverkehr über die Bramscher Straße. Genau das soll jedoch verhindert werden.
Stattdessen soll die Bramscher Straße künftig stärker als sogenannte Umweltverbundvorrangachse wirken. Das bedeutet: Bus-, Rad- und Fußverkehr sollen dort mehr Gewicht bekommen, während der Autoverkehr möglichst über die Hansastraße geführt werden soll.
Stadtverwaltung beauftragt
Die Stadtverwaltung soll dem Ausschuss in der Sitzung im August weitere Maßnahmen vorstellen, die nach der Sanierung der Bramscher Straße umgesetzt werden können. Der Antrag wurde von der Gruppe Grüne/SPD/Volt eingebracht und im Ausschuss einstimmig angenommen.
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